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Gewinnerinnen der Reise nach Stockholm

Was dürfte auf keinem Fall in Ihrem Koffer fehlen, wenn Sie die Reise nach Stockholm gewinnen würden?
Das sind die Antworten der Gewinnerinnen:

Marcia Saunders, Großbritannien: Meine Gondola-Schuhe, meinen Tiger-Schal und Henning Mankells letzten Wallander-Roman „Der Feind im Schatten“, den einzigen, den ich noch nicht gelesen habe.

Stephanie Olsen, USA: Liebe! Humor! Farbe! Dazu reisefreundliche Kleidung mit Pfiff und Stil. Meine Kamera, um das wunderschöne Stockholm und Gudruns Studio zu fotografieren. Platz im Koffer, um Reiseerinnerungen und ein paar Modelle aus Gudruns erstem Laden mitzubringen.

Julie Nugent, USA: Da ich schon lange mal nach Schweden fahren wollte, gehören für mich Vorfreude und ein Paar Wanderschuhe ins Gepäck! Ich glaube nämlich, dass ich von den Wikingern abstamme. Vielleicht habe ich deshalb eine Schwäche für Gudruns Modelle? Ich hatte bisher noch nie die Gelegenheit, nach Skandinavien zu reisen.

Sonja Bartscherer, Deutschland: Wenn ich die Reise nach Stockholm gewinne, dann dürfen ein Skizzenbuch, Stifte und Fotoapparat nicht fehlen. Jede Reiseerfahrung ist für mich ein Ereignis, welches den Alltag durchbricht und mich zu neuen Ideen für Zeichnungen inspiriert. Und natürlich kommen der Jahreszeit entsprechend Kleidungsstücke von Gudrun mit, die ich mit wohligem Gefühl und Freude tragen werde.


Wir gratulieren allen Gewinnern!
 
Gewinnerinnen der Reise nach Stockholm
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GUDRUNS BUCH

Jetzt ist es offiziell – Gudruns Buch MEINE MUSTER ist da!

In „Meine Muster“ berichtet Gudrun über 40 erfolgreiche Jahre als Unternehmerin. Selbstverständlich enthält das Buch zahlreiche farbstarke Aquarelle, darunter sowohl bekannte als auch bisher unveröffentlichte Werke. Als ein Stück Design- und Textilgeschichte schildert es das Leben und Wirken einer der außergewöhnlichsten und farbstärksten Modeschöpferinnen Schwedens.
Am 19. April wurde das Buch bei einem Presse-Event in Gudruns wunderschönem Atelier vorgestellt und signiert.
Nachfolgend einige Fotos von dem farbenprächtigen Vormittag:

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Reichhaltig gedeckter Frühstücktisch – Genuss für Gaumen und Augen.

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Gudrun und Dorothea Bromberg, die Gründerin und Besitzerin des Verlags Brombergs Bokförlag.

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Fröhliches Gedränge in den kleinen Atelierräumlichkeiten.

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Anna und Åsa vom schwedischen Hauptsitz genießen ihren Auftritt in Papaya aus unserer farbstarken Sommerkollektion. Auch Gudrun und Dorothea machen in Geblümtem eine gute Figur.

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Es kann losgehen!

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Gudrun signiert ihr neustes Werk!

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Gudrun mit unserem fantastischen Model Ingmari Lamy.

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Auch Leone war dabei – Sie kennen sie sicher von unserer gestreiften Basic-Kollektion.

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Halten Sie Ausschau nach „Meine Muster“ – ab 10. Mai in unserem Webshop, am Bestelltelefon und in den Konzeptläden erhältlich.
GUDRUNS BUCH
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Unterstützung eines Projektes in Rangun

Hilfe FÜR MYANMAR
Gudrun Sjödén unterstützt DAWN

Dawn Action On Women’s Network (DAWN) ist ein Frauennetzwerk, das 2008 in Rangun gegründet wurde.
Ziel des Netzwerkes ist es, burmesische Frauen zu fördern und zu befähigen, ihre Stellung in der Gesellschaft zu verbessern und Führungspositionen einzunehmen. Dabei setzt DAWN vorwiegend auf Schulungen mit den Schwerpunkten Menschenrechte, Gleichberechtigung und Gewalt gegen Mädchen und Frauen.
Gudrun Sjödén setzt sich für diese großartige und wichtige Arbeit ein, um Frauen in einer jungen, aufstrebenden Demokratie zu unterstützen.


Unterstützung eines Projektes in Rangun
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Ein ganz besonders farbstarker Tag

Erneut wurde die „Farbstarke Frau des Jahres“ gekürt. Aus einem Startfeld von 12 Kandidatinnen wählte die Jury schließlich eine Frau zur Gewinnerin, die sich durch eine besonders farbstarke Persönlichkeit auszeichnete. Hier lassen wir für Sie den Tag der Entscheidung noch einmal Revue passieren, von Interviews mit den Teilnehmerinnen bis hin zur Preisverleihung im Goldenen Foyer der Stockholmer Oper.

Es ist der 8. März, und die Luft im Opernfoyer flirrt vor Spannung. Gleich soll nämlich die Farbstarke Frau des Jahres geehrt werden, in einem Wettbewerb, den Gudrun Sjödén nun zum vierten Mal ausrichtet, um all jenen Frauen Tribut zu zollen, die Raum einnehmen, ohne sich dafür zu entschuldigen.

Frauen aus den verschiedensten Teilen der Welt kamen nach Stockholm angereist, von Finnland im Osten bis zu den USA im Westen. Alle waren im vergangenen Jahr von Gudrun Sjödéns treuen Fans und Kundinnen jeweils als Monatsgewinnerin in den Kreis der Favoritinnen gewählt worden.

„Der gesamte Wettbewerb lief über Facebook, eine tolle Sache“, freut sich Gudrun Sjödén.

Am Entscheidungstag präsentierten sich die Finalistinnen der Jury und standen jeweils in einer 20 Minuten langen Befragung Rede und Antwort. Nach Auswertung des Ergebnisses ehrte man schließlich eine der 12, die nach Ansicht der Jury das gewisse Etwas hatte. Da der Wettbewerb zum Ziel hat, mehr Frauen dazu zu inspirieren, zu ihren Stärken und Schwächen zu stehen, sollte die Preisträgerin ein Vorbild für andere sein können.

„Dass die Frauen nach Stockholm reisten, beweist, dass alle Gewinnerinnen sind“, meint Åsa Andreasson Åkerström, Gudrun Sjödén AB, die das Wettbewerbsprojekt leitete.

Eine der Anwärterinnen ist die Britin Jackie Leggett. Sie entwirft und fertigt Schuhe mit Holzsohlen, die damit etwas an Clogs erinnern. Die Produktion ist klein, und das soll auch für den Moment so bleiben, denn da alle Schuhe in Handarbeit hergestellt werden, reicht die Zeit für eine größere Serie nicht aus.

Jackie wurde von ihrem Mann beim Wettbewerb angemeldet – dass sie es bis in die Finalrunde schaffen würde, hätte sie nicht zu träumen gewagt. So ist sie nun erstmals nach Schweden gereist, um hier in Stockholm dabei zu sein.

„Ich habe mich schon immer farbstark gekleidet, hatte aber lange Probleme damit, Kleidungsstücke zu finden, die mir gefallen. In Großbritannien ist die Mode nämlich sehr konservativ. Doch als mich eine Freundin auf Gudrun Sjödén aufmerksam machte, wusste ich, wo ich hingehöre. Jetzt kann ich endlich meinen farbstarken Stil ausleben“, erklärt sie.

Die von der Jury bereits befragten Kandidatinnen atmen in den prächtigen Räumen der Oper noch einmal tief durch, bevor die Preisverleihung beginnt. Andere begeben sich derweil nach Draußen ins Freie, um die knackige Spätwinterluft zu genießen.

Eine die lieber drinnen im Warmen bleibt, ist die österreichische Künstlerin Jolanda Richter. Gudrun Sjödén ist ihr Idol und Vorbild, und die Gelegenheit, sie hier in Stockholm treffen zu können, empfindet Jolanda als wahrgewordenen Traum. Ihre Kunst ist genauso farbstark und unangepasst wie ihr Kleidungsstil, und inzwischen bestreitet sie ihren Lebensunterhalt allein mit ihren Gemälden.

„Ich ziehe viel Kraft und Inspiration aus der Musik. Alles, was ich tue, kommt aus mir selbst. Meine Gemälde sind ein Spiegelbild von mir, und ich glaube, dass ich inzwischen meinen Stil gefunden habe“, berichtet sie.

Als es auf halb vier zugeht, steigt die Temperatur in den Räumen noch ein bisschen an. Alle strömen allmählich ins Goldene Foyer, wo die Preisverleihung stattfinden soll.

Die Teilnehmerinnen versammeln sich auf einer kleinen Bühne, die eigens für diesen Anlass aufgebaut wurde. Gudrun Sjödén und Åsa Andreasson Åkerström positionieren sich hinter dem Mikrofon, um die Gewinnerin des Jahres zu präsentieren.

„Farbstarke Frau des Jahres ist die Künstlerin Stina Wollter“, gibt Åsa Andreasson Åkerström, bekannt, und Jubel bricht aus.

„Ich bin sehr froh und stolz über diese Auszeichnung. Sie ist eine Bestätigung dafür, dass meine Arbeit und mein Engagement für eine größere Vielfalt und das Verständnis für die Unterschiede, Formen und Farben der Menschen anerkannt und verstanden werden“, erklärt Stina Wollter nachher im Gespräch.

Neben ihrer Tätigkeit als Künstlerin arbeitet Stina Wollter auch als Radiomoderatorin im schwedischen Sender P4. Doch erst als sie sich komplett auszog und nackt in einem Video in den sozialen Medien tanzte, kam der Wandel: Auf einmal war sie in aller Munde, und es gibt sogar einen Hashtag „Tanzen für Stina“, unter dem jeder Bilder und Videos mit ähnlichen Botschaften hochladen kann, um ihre Aktion zu unterstützen.

„Ich störte mich daran, dass man eine bestimmte Form haben muss, um heute einen Platz in der Gesellschaft zu erhalten. Dadurch, dass ich mich auszog und mich zeigte, wie ich bin, wurde ich zum Sprachrohr für alle anderen, die ähnlich fühlen.“

Aber es war auch Stina Wollters Kunst, die dazu führte, dass sie am Ende trotz starker Konkurrenz als Farbstarke Frau des Jahres ausgezeichnet wurde.

„Ihre Bildsprache traf bei mir mitten ins Herz“, erklärt Polly Leonard vom britischen Selvedge Magazine, Jurymitglied des diesjährigen Wettbewerbs.



Kurzversion:


Es ist der 8. März, und die Luft im Opernfoyer flirrt vor Spannung. Gleich soll nämlich die Farbstarke Frau des Jahres geehrt werden, in einem Wettbewerb, den Gudrun Sjödén nun zum vierten Mal ausrichtet, um all jenen Frauen Tribut zu zollen, die Raum einnehmen, ohne sich dafür zu entschuldigen.

Frauen aus den verschiedensten Teilen der Welt kamen nach Stockholm angereist, von Finnland im Osten bis zu den USA im Westen. Alle waren im vergangenen Jahr von Gudrun Sjödéns treuen Fans und Kundinnen jeweils als Monatsgewinnerin in den Kreis der Favoritinnen gewählt worden.

„Der gesamte Wettbewerb lief über Facebook, eine tolle Sache“, freut sich Gudrun Sjödén.

Am Entscheidungstag präsentierten sich die Finalistinnen der Jury und standen jeweils in einer 20 Minuten langen Befragung Rede und Antwort. Nach Auswertung des Ergebnisses ehrte man schließlich eine der 12, die nach Ansicht der Jury das gewisse Etwas hatte. Da der Wettbewerb zum Ziel hat, mehr Frauen dazu zu inspirieren, zu ihren Stärken und Schwächen zu stehen, sollte die Preisträgerin ein Vorbild für andere sein können.

„Dass die Frauen nach Stockholm reisten, beweist, dass alle Gewinnerinnen sind“, meint Åsa Andreasson Åkerström, Gudrun Sjödén AB, die das Wettbewerbsprojekt leitete.

Als es auf halb vier zugeht, steigt die Temperatur in den Räumen noch ein bisschen an. Alle strömen allmählich ins Goldene Foyer, wo die Preisverleihung stattfinden soll.

Die Teilnehmerinnen versammeln sich auf einer kleinen Bühne, die eigens für diesen Anlass aufgebaut wurde. Gudrun Sjödén und Åsa Andreasson Åkerström positionieren sich hinter dem Mikrofon, um die Gewinnerin des Jahres zu präsentieren.

„Farbstarke Frau des Jahres ist die Künstlerin Stina Wollter“, gibt Åsa Andreasson Åkerström, bekannt, und Jubel bricht aus.

„Ich bin sehr froh und stolz über diese Auszeichnung. Sie ist eine Bestätigung dafür, dass meine Arbeit und mein Engagement für eine größere Vielfalt und das Verständnis für die Unterschiede, Formen und Farben der Menschen anerkannt und verstanden werden“, erklärt Stina Wollter nachher im Gespräch.

Neben ihrer Tätigkeit als Künstlerin arbeitet Stina Wollter auch als Radiomoderatorin im schwedischen Sender P4. Doch erst als sie sich komplett auszog und nackt in einem Video in den sozialen Medien tanzte, kam der Wandel: Auf einmal war sie in aller Munde, und es gibt sogar einen Hashtag „Tanzen für Stina“, unter dem jeder Bilder und Videos mit ähnlichen Botschaften hochladen kann, um ihre Aktion zu unterstützen.

„Ich störte mich daran, dass man eine bestimmte Form haben muss, um heute einen Platz in der Gesellschaft zu erhalten. Dadurch, dass ich mich auszog und mich zeigte, wie ich bin, wurde ich zum Sprachrohr für alle anderen, die ähnlich fühlen.“

Aber es war auch Stina Wollters Kunst, die dazu führte, dass sie am Ende trotz starker Konkurrenz als Farbstarke Frau des Jahres ausgezeichnet wurde.

„Ihre Bildsprache traf bei mir mitten ins Herz“, erklärt Polly Leonard vom britischen Selvedge Magazine, Jurymitglied des diesjährigen Wettbewerbs.


Preisverleihung_2016_Bild2Farbstärkste Frau des Jahres 2016 - Stina Wollter
Ann Sophie GilloenJolanda Richter
Ann Sophie Gilloen und Jolanda Richter.
Julie DumbartonLotta AhlvarSvvitt
Julie Dumbarton und Lotta Ahlvar.

PollyTarja Sipilainen
Polly vom Selvege Magazin und Tarja Sipilainen.





Ein ganz besonders farbstarker Tag
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Lotta Nilssons Venedig

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Unsere persönliche Venedig-Führerin Lotta Nilsson lebt seit 25 Jahren in Italien und ist mit der Kultur und dem Lebensstil des Landes bestens vertraut. Außerdem ist sie eine begnadete Witzeerzählerin und Sängerin. Hier teilt sie ihre besten Venedig-Tipps mit uns:

Benvenuti a Venezia! Wenn Sie noch nie in Venedig waren, dann müssen Sie die Stadt unbedingt besuchen – und wer schon einmal hier war, kommt immer gerne wieder! Was macht man in Venedig? Man läuft, denn schließlich liegt die Stadt auf Inseln in der Lagune und ist durchzogen von Kanälen.

Beim Thema Venedig denkt man natürlich zuerst an die Gondeln, die wunderschönen 11 Meter langen Boote, die speziell auf diese fließende Stadt abgestimmt sind. Im 16. Jahrhundert gab es noch über 10.000 Exemplare – reich verzierte Gefährte, die den wohlhabenden Besitzern Status einbrachten. Wer eine Tour durch die kleinen Kanäle in einer der etwa 400 Gondeln unternimmt, bekommt einen guten Eindruck von der einstigen Pracht dieser Stadt. Die üppig dekorierten Paläste in Gelb, Grün, Rot und Blau wurden häufig von einem der vielen hier angesiedelten Künstler und Architekten gestaltet, darunter Tizian, Tintoretto, Veronese, Sansovino und Palladio.

Während der Gondelfahrt hört man venezianische Musik aus einer der vielen Kirchen, die heute Kunsthallen sind. Antonio Vivaldi, einer der vielen Söhne der Stadt, war Priester in der Kirche „La Pietà“ und unterrichtete im 18. Jahrhundert den dortigen Mädchenchor. Heute kann man hier den „Vier Jahreszeiten“ lauschen.

Marco Polo, der Entdecker einer bis dato unbekannten Welt, ist ebenfalls ein berühmter Venezianer. Seine Reisebeschreibung „Il Milione“ verdankt ihren Titel dem Viertel, in dem er geboren wurde.

Der Karneval ist ein besonderes Ereignis für Venedig und seine Bewohner; vor allem im 18. Jahrhundert war dies so, als alle mitmachen konnten. Damals wie heute kleidet man sich in prachtvolle Kostüme und Masken, häufig ergänzt durch eine „Bauta“, einen schwarzen Schleier, der Haare, Augen und Hals bedeckt und meist aus Burano-Spitze gearbeitet ist. Dazu wird ein dreieckiger Hut und eine weiße Maske getragen und natürlich der „Tabarro“, ein schwarzes Cape. Männer und Frauen, Arm und Reich nahmen am Karneval teil, und manchmal war das ganze Jahr über Karneval! Als Napoleon Ende des 18. Jahrhunderts Venedig eroberte, verhängte er ein Karnevalsverbot – schließlich wusste man ja nicht, wer sich hinter der Maske verbarg!

Napoleon war der Ansicht, dass Venedigs Markusplatz so schön war, dass nur der Himmel ein würdiges Dach abgab. Hier reihen sich viele schöne Cafés aneinander, darunter das Caffè Quadri, das Caffè Lavena und das Caffè Florian, die über die Jahrhunderte von zahlreichen berühmten Personen besucht wurden, z. B. von Goethe, Wagner, Dickens und Proust. Auch heute noch kann man hier seinen Kaffee genießen – oder wie im Caffè Florian eine heiße Schokolade nach Geheimrezept – und dabei herrlicher Orchestermusik lauschen.

Die Piazzetta, der „kleine Platz“, wird dominiert vom Dogenpalast, von dem aus die „Serenissima“ regiert wurde. Im Palast befanden sich unzählige Gefängniszellen, darunter auch die gefürchteten Bleikammern, die durch ihren bekanntesten Insassen Casanova und dessen Flucht weltberühmt wurden. Die Ponte dei Sospiri, die „Seufzerbrücke“, führt vom Dogenpalast zum neuen Gefängnis. Der Palast erzählt von der Geschichte Venedigs während der 1100er-Jahre, in denen die Dogen hier regierten.

Auf Ihrem Venedig-Trip darf ein Besuch einer der vielen Bars nicht fehlen! Genießen Sie z. B. im „Bacari“ einen erfrischenden Aperol oder Campari Spritz. Und in „Harry‘s Bar“ (hinter dem Markusplatz) können Sie Hemingways Lieblingscocktail „Bellini“ probieren: Prosecco mit frisch gepresstem weißem Pfirsichsaft. Am Abend füllen sich die Restaurants mit hungrigen Gästen, die die köstliche venezianische Küche genießen möchten. In der Osteria Al Squero sollten Sie „Fegato alla veneziana“ (Kalbsleber mit Zwiebeln) probieren oder die „Cicchetti“ (ein Teller mit verschiedenen Häppchen). Die Osteria Trefanti serviert ausgezeichnete Fisch- und Schalentiergerichte.

Benvenuti a Venezia!

Lotta Nilssons Venedig
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In unseren Konzeptläden ist immer etwas los! Informieren Sie sich hier darüber.


Juni 2016

Rabattwürfel im Outlet Zirndorf

Wann? 02. bis 11. Juni
Wo? Outlet Zirndorf, Fürther Straße 33
Wie viel Rabatt darf es sein?
Vom 02. bis 11. Juni erhalten Sie bis zu großartigen 50 % auf die ohnehin schon günstigen Outletpreise. Einfach vorbeikommen, würfeln und Rabatt sichern!


Die lange Einkaufsnacht im Outlet Zirndorf am 3. Juni wurde leider abgesagt! Das Outlet hat an diesem Freitag von 10 bis 19 Uhr geöffnet.



Kollektionsstart Hochsommer

Wann? 9. Juni
Entdecken Sie unsere neue kleine Hochsommerkollektion! Die Modelle aus luftigem Voile und geschmeidigem Micromodal sind die idealen Begleiter im Urlaub, auf Familienfeiern sowie im normalen Alltag.




Bei uns ist immer etwas los!
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Gudruns Marken-Botschafterin erzählt aus Burkina Faso

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Mein Name ist Eva Traore Dahlberg. Von Beruf bin ich Agronomin und Agrarökonomin. Während meines Studiums in den USA lernte ich meinen Mann Richard Traore kennen, der ebenfalls dort studierte. Unsere Verbindung hat uns unter anderem vier Kinder (darunter unsere Tochter Theresa, die das Vergnügen hatte, für Gudrun Sjödén zu arbeiten) und ein kontrastreiches Leben zwischen Burkina Faso in der Sahelzone und der schwedischen Ostseeinsel Öland beschert. Heutzutage bin ich vorwiegend als Beraterin im Umweltbereich tätig. Ich interessiere mich für fast alles, was mit „grünen Werten“ zu tun hat – und natürlich für alle möglichen Arten von ursprünglichem Handwerk und Kunst. In Burkina Faso unterstütze ich in meiner Freizeit ein pädagogisches Zentrum für elternlose Mädchen in Tanghin Dassouri. Für dieses Zentrum setzen sich auch die Gemeinde Torslanda und der UN-Verein von Kalmar-Öland ein. Dort haben wir u. a. die Ausbildung der ersten Imkerin des Landes erreicht. Die Mädchen lernen in dem Zentrum neben Lesen und Schreiben auch noch viele andere nützliche Fertigkeiten. Auf Öland, wo ich das Sommerhalbjahr verbringe, habe ich – angeregt von meiner Arbeit in Tanghin Dassouri – selbst angefangen, Bienen zu halten. In diesem Jahr haben meine drei Bienenstaaten mir 176 kg Honig eingebracht ... Jetzt ist es an der Zeit, in Burkina Faso Gemüse auszusäen. Von November bis Februar lässt sich her praktisch alles an Gemüse anbauen.

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Else und Kologh Naba

Wenn man Schweden verlässt und nach Burkina Faso fliegt, sind oft unternehmungslustige Neu-Ruheständler unter den Reisenden. Im Flieger nach Paris sitzen nicht selten Schweden, die den Winter in Südfrankreich damit verbringen wollen, Golf und Bridge zu spielen und sich zu erholen. Im Anschlussflug nach Ouagadougou sitzen wiederum oft französische Paare, die sich aufgemacht haben, irgendein entlegenes Dorf in Burkina Faso zu besuchen, in dem sie durch einen Verein alle möglichen Projekte fördern, von Schulen bis hin zu Gemüseplantagen. Einige hatten in ihrer Kindheit Brieffreunde in dem Land, das damals noch eine französische Kolonie war. Der Kontakt ist oft ein Leben lang erhalten geblieben, und da die Sprache die gleiche ist, fällt es den Franzosen relativ leicht, Einblicke in den Alltag der Menschen hier zu bekommen, obwohl sich dieser doch sehr von dem in Europa unterscheidet.

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Else Taerup kam als Koordinatorin des dänischen Roten Kreuzes nach Burkina Faso. Als die Zeit für ihre Pensionierung gekommen war, fragte sie ihr Koch, ob sie sich ein Haus in Saaba bauen wollte. Else fuhr hin und fand den Ort angenehm – warum also nicht?
Im Dorf Saaba, das direkt außerhalb von Ouagadougou, der Hauptstadt Burkina Fasos, liegt, setzt sich die Dänin selten zur Ruhe, auch wenn sie jetzt schon seit langem im „Ruhestand“ ist. Die fünf Monate im Jahr, die sie in Burkina Faso verbringt, widmet sie ganz dem Verein Kologh Naba, der vor allem Frauen fördert, Wissen und Kenntnisse zu erwerben, die ihnen ermöglichen, sich selbst zu versorgen.
Als Else ihr Haus, das aus Baustoffen der Gegend errichtet wurde, bezogen hatte, traten die Frauen an sie heran und baten sie, ihnen etwas beizubringen, das ihnen ein Einkommen sichern würde. Else, die sich in ihrem Leben nicht viel mit Handarbeit beschäftigt hatte, tat, was sie konnte, und gemeinsam lernten sie nähen und stricken. Und gründeten den Verein Kologh Naba. Das Haus war im Jahr 2000 fertig, der Verein nahm 2003 seine Tätigkeit auf.
Inzwischen arbeiten rund 60 Frauen in dem Zentrum im Restaurantbetrieb, dem Gemüseanbau, der Seifenherstellung, der Weberei oder der Näherei. Kologh Naaba wurde und wird von vielen verschiedenen Organisationen, Unternehmen und Privatpersonen unterstützt, darunter Gudrun Sjödén, das Nordisches Volkszentrum für Erneuerbare Energie in Dänemark, Maersk und ein dänischer Förderverein. Dank der verschiedenen Kooperationen wurden nicht nur qualitativ höherwertiges und abwechslungsreicheres Handwerk erreicht, sondern auch Solaranlageninstallateure ausgebildet und die Ausstattung eines Klassenraums mit Solarstrom für 142 lokale Schulen. Wenn Else davon erzählt, leuchten ihre Augen vor Freude. Über einen Klassenraum zu verfügen, der abends beleuchtet und damit für den Unterricht genutzt werden kann, bedeutet schlicht und ergreifend, dass mehr Menschen die Möglichkeit gegeben wird, lesen und schreiben zu lernen.

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Zur Zeit wird der diesjährige Weihnachtsmarkt vorbereitet. Es ist die einheimische Veranstaltung des Jahres, die am meisten einbringt. Ansonsten geht jährlich ein Container voller Handwerksprodukte nach Dänemark, wo die Produkte verkauft werden. Dieses Jahr kehre Else mit 75.000 Kronen wieder, die die Frauen unter sich aufteilen konnten. Beim Weihnachtsmarkt gibt es über die Verkaufsstände hinaus auch eine Kunstausstellung, ein Restaurant, das gutes Essen serviert, und allerhand musikalische Unterhaltung.
Mitten in den Vorbereitungen treffe ich drei Frauen: die für die Seifenproduktion verantwortliche Marie, die Leiterin der Näherei, die ebenfalls Marie heißt, und die Weblehrerin Rosalie. Marie erzählt, wie sie das erste Mal zu Else kam, um aus ihrem 45 Meter tief gebohrten und mit einer Solarpumpe ausgestatteten Brunnen Wasser zu holen. Es entstand zwischen den Frauen eine Freundschaft, und die Idee zu dem Verein kam auf. Der große Unterschied zu früher ist, da sind sich die drei Frauen einig, dass sie jetzt nicht mehr ohne Beschäftigung sind. „Und wir dürfen im Schatten arbeiten. Früher haben wir Holz gesammelt und während der Dürre Kies. Das war hart und wurde schlechter bezahlt. Jetzt können wir zur Versorgung der Familie etwas beisteuern, zur Finanzierung von Schulgeld und Medizin. Das sind Dinge, die nur mit Geld bezahlt werden können. In diesem Jahr kam außerdem der Regen spät. Deshalb müssen wir wahrscheinlich auch einiges an Lebensmitteln kaufen, da die Ernte so klein ausfiel.“
„Seifen-Marie“ berichtet stolz, dass ihre älteste Tochter gerade Abitur gemacht hat. Das ist eine große Sache in Burkina Faso, wo man nur die besten 10 Prozent aller Kandidatinnen und Kandidaten das Abitur bestehen lässt. Möglich wurde das nur, weil Marie das Schulgeld bezahlen konnte und auch Fahrräder, damit die Kinder die weit entfernte Schule überhaupt erreichen können.
„Näherei-Marie“ erzählt ebenso stolz, dass sie ein Konto bei einer Sparkasse eröffnen konnte. Ihr liegt jetzt sehr viel daran, den Markt weiterzuentwickeln und dafür zu sorgen, dass alle verkauften Produkte gute Qualität haben.
Alle drei Frauen strahlen Selbstbewusstsein und Berufsstolz aus, und sie berichten davon, dass es bei ihren Vereinsschwestern genauso ist! Sie sind froh über all die Hilfe, die sie auf dem Weg mitbekommen haben, streben aber mit ihrem Verein danach, selbständig zu werden. Zugleich wissen sie die Partnerschaften und Austauschprojekte zu schätzen, die ihnen helfen können, ihre Arbeit weiterzuentwickeln.

Die politische Situation in Burkina Faso ist im letzten Jahr instabil gewesen. Jetzt werden jedoch Präsidentschaftswahlen vorbereitet. Selbstverständlich werden sie alle zur Wahl gehen und dafür sorgen, dass sie für den am wenigsten korrumpierten Kandidaten stimmen.
Da keine der Frauen Zeit hat, mitten in den Weihnachtsmarktvorbereitungen lange zu sprechen, drehe ich noch eine Runde mit der Kamera. Plötzlich stoße ich auf Wolle von „Blomkvists Väveri“ aus Schweden. Ein dänischer Teppichkünstler lässt hier Frauen ausbilden, gegen Bezahlung seine Teppiche zu weben. Dass es hier vorangeht, ist wirklich zu erkennen!

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Gudrun Sjödén hat für Kologh Naba Geld gespendet, mit dem Bäume gepflanzt, Geschirr und Zubehör für das Restaurant gekauft und Ausbildungen am Zentrum finanziert wurde.

Weitere skandinavische Initiativen in Burkina Faso sind:
- Schulunterstützung für elternlose Mädchen in Tanghin Dassouri: Gemeinde Torslunda und UN-Verein Kalmar-Öland
- Schulprojekt: Espoir Yatenga, Familie Karlsson
- Berufsschulen: Diakonia
- Krankenhaus mit anspruchsvoller Chirurgie: Västafrikahjälpen, mit Ingrid und Erik Johansson
- Landwirtschafts- und Gesundheitsprojekte: Erikshjälpen
- Musik- und Filmstudio sowie tontechnische Anlagen: Richard Traore


Text und Fotos: Eva Traore Dahlberg

Gudruns Marken-Botschafterin erzählt aus Burkina Faso
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Das Tagebuch von Gudruns Freundinnen

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Sofia Jergner Ekervik

Ich sehe mich als Teilzeit-Französin
und Teilzeit-Britin, bin aber doch hauptsächlich eine kreative Schwedin mit einem Faible für Rottöne, die Siebziger, Dänisch, Fenster und Licht. Mein Name ist Sofia Jergner Ekervik und ich glaube, dass sich überall Geschichten finden lassen – man muss nur die Augen und Ohren aufmachen und sich trauen, sie zu sehen und zu hören.

Nachdem ich vier Jahre lang in Paris Inspirationen gesammelt habe, wohne ich jetzt in London. Hier studiere ich Werbung und Kommunikation an der University of the Arts, und nebenher jobbe ich mit fantastischen Kolleginnen in Gudrun Sjödéns Konzeptladen in Covent Garden.

Heute durfte ich bei einem Fotoshooting in der Altstadt von Stockholm als Model vor der Kamera stehen.





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Eva Traore Dahlberg

Heute beginne ich mein Gudrun-Tagebuch über mein Leben in Ouagadougou, Burkina Faso. Mein Name ist Eva Traore Dahlberg, und ich arbeite als Beraterin, hauptsächlich im Bereich Umweltschutz. Ich bin von Haus aus Agarwissenschaftlerin und Agrarökonomin und lebe jeweils ein halbes Jahr auf der schwedischen Ostseeinsel Öland und ein halbes Jahr in Burkina Faso – sofern es die Arbeit zulässt. In Burkina Faso bin ich vorrangig mit Umweltfragen beschäftigt, und auf Öland halte ich unter anderem einen Sommergartenkurs am Capellagården ab, einer Schule für gestaltendes Arbeiten. In meiner Freizeit widme ich mich meinen beiden Gärten in Schweden und Afrika, meinen Bienen und ein paar Vereinen. Und ich unterstütze gemeinnützige Projekte in Burkina. Die letzte Woche war von schönen und schlimmen Dingen geprägt. Die gute Nachricht: Ich bin Oma geworden! Ein fantastisches Ereignis, auch wenn mich derzeit Tausende von Kilometern von meinem Enkel trennen. Die schlechte Nachricht der Woche war, dass Burkina Faso erstmals von einem Terrorattentat heimgesucht wurde: 30 unschuldige Menschen kamen ums Leben und viele wurden verletzt. Wir dürfen die Hoffnung nicht aufgeben, dass das Leben über den Tod siegt und dass die Liebe den Hass überwindet, sowohl in Burkina als auch in Schweden und im Rest der Welt! Foto von meinem Garten in Burkina Faso, wo es derzeit dank Bewässerung üppig grünt – zwischen Oktober und Mai ist hier eigentlich Trockenzeit.

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Samstag:

Samstags spazieren Richard und ich immer zügig durch den Stadtwald (ein 30 ha großer Nationalpark mitten in der Stadt!). Wir lassen den Spaziergang bei einem Brunch in unserem „Schattenhaus“ ausklingen. Heute Morgen begleitet uns ein Verwandter aus dem Dorf, Drissa. Vor 30 Jahren gab es keine Schule im Dorf von Richards Mutter, aber heute findet man hier sogar eine weiterführende Schule. Drissa absolvierte seine gesamte Schullaufbahn im Dorf und hat es zu einem Staatsexamen in Jura gebracht. Er hält engen Kontakt mit dem Dorf und will heute zeigen, was der Dorfgemeinschaftsverein mit 1400 Euro auf die Beine stellen konnte: Thementage, bei denen viel Wissenswertes über alles von Verhütungsmitteln bis hin zu Altenpflege vermittelt wurde. Zudem wurde Schulmaterial verteilt sowie Stipendien in Form von Fahrrädern an die besten Schülerinnen und Schüler vergeben. Als nächstes, erklärt uns der Jurist, müssen die Straßen zu Burkinas fruchtbarsten Dörfern aufgerüstet werden, und die Bauernfamilien brauchen besseren Zugang zu Krediten... und ja, natürlich möchte er gern Kontakte zu gut organisierten europäischen oder amerikanischen Bauern- oder Anbauvereinigungen aufbauen. Auf dem Foto zeigt Drissa einen anschaulichen Bericht mit Fotos von den Thementagen der Bauernorganisation.


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Sonntag:

Es wird so langsam heiß in Ouagadougou, aber am Nachmittag präsentiert Irène Tassambedo eine große Tanz- und Musical-Vorstellung im „Maison du Peuple“, und ich nehme erwartungsvolle Nachbarkinder mit zu dem Event. Da ein Musicalbesuch für die Kids ungewohnt ist, schaffe ich es nicht, sie auf dem Foto zum Lächeln zu bringen. So kenne ich sie eigentlich gar nicht, denn wenn sie sonntags in unserem Pool toben, geht es immer lustig zu! Ich hatte ja gehofft, dass ich ihnen richtig Schwimmen beibringen kann, aber jetzt bin ich froh, dass ich zumindest Wasserrettung kann. Irènes Truppe besteht aus 40 Darstellern aus verschiedenen Ländern, die Akrobatik, Gesang und Tanz vorführen. Eine Paartanzdarbietung ist besonders ergreifend, und erst am Ende fällt mir auf, dass der Mann an Kinderlähmung in den Beinen leidet. Was für eine Leistung! In einem Monat veranstaltet Irène Tassambedo sogar ein internationales Tanzfestival!


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Montag:

Ich besuche Seydoni Studios, das Tonstudio meines Mannes Richard. Hier erhalten Künstler die Möglichkeit, ihre Werke nach internationalem Standard aufnehmen zu lassen. Das Gebäude wurde vom Produzenten Maxe Axelsson, dem Gründer der schwedischen Pama Studios, zusammen mit örtlichen Zimmerleuten errichtet. Jetzt gibt es rund 60 „Kleinstudios“, in denen die Künstler meist ihre ersten Aufnahmen machen, bevor sie dann zum Mixen zu Seydoni kommen. Da Raubkopien leider weit verbreitet sind, erhalten die Urheber nicht ausreichend Lizenzeinnahmen, was Burkinas Beitrag zum Kulturschatz der Welt begrenzt. Während meines Besuchs nahm eine Frau eine CD auf (siehe Foto). Außerdem kam ein Musiker vorbei, der mit Seydonis Hilfe ein paar Wochen lang Musikunterricht für Gefängnisinsassen abgehalten hatte. Auf die Frage, ob er sein Engagement für geglückt hielt, antwortete er, dass einer der Gefangenen bei der Freilassung darum bat, länger bleiben zu dürfen, um den Kurs zu beenden!! Ein Mann in einem T-Shirt, auf dem stand: „Lasst uns wählen gehen nach der Revolution!“ (sie fand 2014 statt). Musik und Gesang spielen eine wichtige Rolle in diesem Land, in dem ein großer Teil der Bevölkerung weder lesen noch schreiben können! Die Künstler zeigen viel Verantwortung, und niemals wird Gewalt als Mittel zur Lösung eines Problems eingesetzt!!


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Dienstag:

Die Thanghin-Dassouri-Mädchen (Waisen, die von der westschwedischen Kirchengemeinde Torslanda und dem UN-Verein Kalmar-Öland seit mehreren Jahren finanziell unterstützt werden) wollen anfangen zu stricken. Dazu sollten sie regional erzeugtes Garn haben, finde ich, und mache mich auf zum Wohnheim für ausgestoßene Frauen. Hier wohnen Frauen, die aus verschiedenen Gründen der Hexerei beschuldigt wurden! Nicht selten sind es Witwen, deren Kinder ausgezogen sind, und nun will jemand an ihr Land. Dann verbreitet man das Gerücht, die Frau sei eine Hexe. Allein kommt man im Dorf nicht klar, daher wohnen in diesem Wohnheim rund 100 Frauen, die das gleiche Schicksal teilen. Sie helfen sich gegenseitig und verdienen ein wenig Geld, indem sie Baumwolle mithilfe von Handspindeln zu schönem Garn spinnen. Seltsamerweise scheinen niemals Männer der Hexerei beschuldigt zu werden! Nicht alle Traditionen sind automatisch gut!! Die Faserbüschel der Baumwolle müssen vom Samen getrennt werden. Dazu legt man sie auf einen Stein und rollt mit einer Eisenstange darüber. Mithilfe einer Spindel, etwas Asche und Handkarden werden die Baumwollbäusche dann mit flinken Händen zu Garn verarbeitet. In Burkina wird Baumwolle höchster Qualität angebaut, aber nur 1 % der Ernte bleibt im Land. Ein Großteil wird nach China exportiert. Daher mein Aufruf: Helfen Sie mir, energiesparend arbeitende Spinnereien zu finden, die zum Verkauf stehen! Nach vielen Verarbeitungsschritten wird die Baumwollpflanze zu Stoffen – hier ein Marktstand mit Baumwollgeweben. Bogolan (das Produkt einer afrikanischen Web- und Färbetechnik) und Batikstoffe sind zu sehen.


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Mittwoch:

Der Morgen beginnt mit dem Genuss einer Papaya aus dem eigenen Garten – und das, obwohl die Frucht in einer Höhe von 3,5 Metern wuchs. Geerntet wurde sie mit dem Poolkescher. Eine 700 g schwere, saftige, reife Papaya aus eigenem Anbau, und dazu Limettensaft – hmmm! Manchmal springe ich als Vertretung an der internationalen, aber genau genommen amerikanischen Schule ein. Da ich ganz in der Nähe wohne, rufen sie mich an, wenn ein Lehrer krank ist. Hier können ja nicht alle Englisch, und wenn ich Zeit habe, genieße ich es, ein paar Stunden zu unterrichten. Es ist nicht gestattet, die Schüler zu fotografieren, aber der amerikanische Enthusiasmus kommt auch so gut rüber. Schauen Sie nur, welch fantastische Schilder es hier gibt. Letztes Jahr fragten mich zwei Neunjährige, wie alt ich wäre (das eine Kind kam aus dem Sudan, das andere aus Japan). „Ratet mal“, antwortete ich (ich bin 61). Mit ernsten Gesichtern schätzten sie mich auf 32 beziehungsweise 37 Jahre! Ich fragte sie dann, wie sie auf ihre Schätzung kämen. Die Antwort lautete: „Weil du genauso gerne spielst wie wir!“. Daher, meine Damen: Werfen Sie Ihre Cremetiegel in den Müll und fangen Sie an zu spielen!!


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Donnerstag:

Heute fahre ich ins 35 km entfernte Tanghin Dassouri. Hier liegt ein pädagogisches Zentrum, in dem Waisenmädchen zweimal wöchentlich moralische und pädagogische Unterstützung erhalten. Waisenmädchen stehen ganz unten auf der sozialen Leiter; häufig müssen sie hören, dass sie der Verwandtschaft zur Last fallen. Wenn nicht alle Kinder einer Großfamilie zur Schule gehen können, sind es diese Mädchen, die zuletzt die Möglichkeit der Schulbildung erhalten. Der UN-Verein Kalmar-Öland und die Kirchengemeinde Torslanda setzen sich seit mehreren Jahren für diese Mädchen ein. Kann ein Mädchen lesen, werden auch ihre Kinder einmal lesen lernen, und das kann Leben retten! Im Zentrum erlebe ich nie schlechte Stimmung, immer herrscht fröhliches Treiben unter dem Schattendach. Jetzt werden wir jedem Mädchen eine Ziege kaufen. Ich habe dabei etwas gemischte Gefühle, denn Ziegen fressen ja alle frisch gepflanzten Bäumchen auf! Nun ja, immerhin haben wir 60 Bienenkästen aufgestellt, auf diese Weise tun wir der Natur etwas Gutes.


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Freitag:

Wir packen und fahren nach Bobo Dioulasso. Die Strecke durch die Stadt zieht sich, und die Ausfahrtsstraße von Ouagadougou ist voller Mopeds und Autos! Wir haben einen neuen Präsidenten, Rock Kabore, und offensichtlich hat er Besuch von auswärts, daher müssen wir die Stadt auf Umwegen verlassen. Kurz bevor wir ankommen, erreicht uns die Nachricht vom Terrorattentat in Ouagadougou – wir sind entsetzt! Al-Qaida-Sympathisanten haben ein bekanntes Café und Hotel gestürmt; 29 Personen wurden brutal erschossen und rund 150 verletzt. Voller Trauer erreichen wir Bobo Dioulasso, wo uns zum Glück auch eine gute Nachricht erwartet: Meine Tochter hat in Stockholm einen kleinen Jungen zur Welt gebracht. Möge die Liebe den Hass überwinden, und möge das Leben über den Tod siegen! Um den Tag im Zeichen der Hoffnung ausklingen zu lassen, besuchen wir Ingrid und Bertil Johanssons Lebenswerk, ein fantastisches Krankenhaus, das am Samstag eingeweiht werden soll, sowie ein praktisch ausgerichtetes Priesterseminar, wo zukünftige Priester den halben Tag lang lernen, wie man Landwirtschaft betreibt, um sich an der anderen Hälfte des Tages den himmlischen Dingen zu widmen. Wäre das nicht auch etwas für schwedische Pfarrer? Schweden ist ja nur zu 50 % selbstversorgend, während man hier dies fast vollständig ist. Und hier ist jeder gläubig – man glaubt entweder an einen Dorfgott oder einen so genannten normalen Gott. Atheisten gibt es in Burkina Faso nur im Tierreich! 33 ha, Zeburinder, Schweine, Schafe, Hühner und ein Gemüseland – das sind die Grundlagen für die irdischen Fertigkeiten, die die Priesteranwärter hier erwerben. Und auch klassisches Handwerk wie die Seifeherstellung und Weberei lernen sie. Auf einem der Fotos sehen Sie Salat, Tomaten, Zwiebeln, Kohl, Yams und Injam aus fantastischem Bewässerungsanbau.


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Samstag:

Wir haben es eilig nach Balankilidaga zu kommen, wo Ingrid und Bertil „ihr Krankenhaus“ einweihen. Sie konnten Spenden in einer Höhe von sage und schreibe 700.000 Euro auftreiben und haben mit diesem Geld ein praktisch ausgerichtetes Chirurgie-Krankenhaus auf dem Land errichtet. Schon vor der offiziellen Einweihung konnten in den beiden OPs Leben gerettet werden, als im staatlichen Krankenhaus eine ganze Woche lang gestreikt wurde. Bertil und der Architekt Tidiano waren für die Entwürfe zuständig, und Bertils Frau Ingrid sowie deren Bruder – beide Ärzte – standen als Senior Adviser für die praktischen Ratschläge. (Aber von „Seniorin“ keine Spur! Auf der Einweihung hatte sie eine angeschlagene Hüfte, da sie am Vorabend einen Sturz mit dem Motorrad hatte, und das mit Ende Sechzig! Der Fahrer war ein 80-jähriger Schwede, der vorbeigekommen war, um sein Cholesterin-Messgerät überprüfen zu lassen!). Das Krankenhaus nutzt natürliche Methoden zur Abkühlung – keine Wände, auf die die Sonne knallt, und doppelte Wandkonstruktionen mit einer dicken Luftschicht dazwischen. Und die Laubengänge sind wirklich gelungen! Das Krankenhaus liegt eingebettet in einen „heilenden Garten“, in dem Bertil und andere am Einweihungstag Bäume pflanzten. Für seinen eigenen Baum bat er um besonders viel Dünger, damit dieser am schnellsten wächst! Um etwas gegen die vielen herumliegenden Plastiktüten zu tun, die allüberall das Ortsbild verschandeln, wurde hier auch ein Abfallkorb aufgestellt. Ingrid und die Hebamme Bintou Traore (auf dem Foto abgebildet) mit dem teuersten Gerät: einem Sterilisator der Marke Getinge. Kann das Krankenhaus vielleicht nächstes Mal Rabatt bekommen? Provinzvorsitzender, Gesundheitsministerium, Krankenhauspersonal und Dorfoberhaupt – alle waren sie anwesend. Sogar großherzige Spender aus Schweden waren angereist! Wie nicht anders zu erwarten, klang die Einweihung mit Tanz, Musik und Gesang aus!






Sue Schlabach

Sue Schlabach

Künstlerin und Fotografin aus Vermont, USA. Bloggt auf www.129twigandvine.com
Liebt Textilien, Collagen, Hühner, Paris und Design. Art-Direktorin bei einem Kunstverlag in Woodstock, Vermont. Fertigt Upcycling-Objekte und Handgemachtes mit Produkten von ilocollective.


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Montag:

Meistens stehe ich früh auf, um mich der Kunst zu widmen, und das ist auch heute so. Ich zeichne mit Tinte und experimentiere mit Tintenabdrucken (feuchte Tinte wird auf ein Blatt Papier aufgebracht und dann auf ein anderes Papier gedrückt). Es gibt viele Fehler, und aus einigen Fehlern resultiert etwas richtig Gutes. Montags arbeite ich zu Hause in meinem Studio. Ich trinke unzählige Tassen Tee und gehe zur Mittagszeit an die frische Luft. Nachdem der erste Frost wieder in milderes Wetter übergegangen ist, sind die Straßen jetzt ziemlich schlammig, und ein Weihnachtsgefühl will sich nicht so recht einstellen. Aber dafür lässt es sich bei Plusgraden angenehmer spazieren. Ich finde ein paar schöne Pinienzapfen und Birkenrinde, die ich mit nach Hause nehme.

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Dienstag:

Auf meiner Fahrt zur Arbeit komme ich an einigen Bauernhöfen vorbei. Heute Morgen ist das Licht ganz rosa, als ich die Webster Hill Road raus nach Pomfret fahre. Ein Kollege hat unser Büro mit Papier-Schneekristallen dekoriert. Sie hängen an sämtlichen Fenstern und von der Decke in der Teeküche und schaffen zauberhafte Effekte, wenn das Licht hindurchscheint. Heute stehen viele Meetings mit Künstlern an, zur Vorbereitung unserer Präsentationen im Januar.


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Mittwoch:

An diesem Morgen stopfe ich ein Loch in meinem Lieblingspulli, wobei die Stiche aus magentafarbenem Garn auf der rechten Seite sichtbar bleiben. Da sich die Stelle am Ausschnitt befindet, wird sie die meiste Zeit von meinen langen Haaren bedeckt sein, aber ich weiß, dass sie da ist. Normalerweise arbeite ich mittwochs zu Hause in meinem Studio, doch heute bin ich im Büro. Dort geht es eigentlich eher lässig zu, aber ich habe mich heute ein bisschen fein gemacht. An diesem sonnigen, wunderschönen Tag leuchten meine helle Strumpfhose und die verschiedenen Lagen in fröhlichem Orange und Rosa noch mal so schön. Ich halte am Woodstock Farmers’ Market für einen Kaffee und was Süßes – und mache nachher Fotos vom Gemüse und den Früchten. Die Farben und Gerüche dieser Jahreszeit mag ich besonders gern. Seit meinem Umzug habe ich meinen Blog vernachlässigt, aber jetzt poste ich eine Geschichte über meine Freundin Tori und ihre Vermont-Hühner sowie über eine Pariserin aus den 50er-Jahren und ihre Henne. Hier können Sie beides nachlesen: http://129twigandvine.com/2015/12/09/walking-your-hen-vermont-paris/


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Donnerstag:

Heute ist ein Päckchen von meiner Freundin Britta aus Frankreich angekommen. Ich muss das Päckchen für sie noch fertigmachen, brauche aber noch ein, zwei Sachen dafür. Sie packt immer alles so schön ein, häufig in Schwarz und Weiß. Für den Moment bleiben die bereits angekommenen Geschenke erst mal neben dem Tisch liegen, bis wir am Samstag unseren Baum bekommen. Da wir vor einiger Zeit umgezogen sind, muss ich noch überlegen, wo ich die ganze Weihnachtsdeko platziere. Auch wenn wir schon seit Februar hier wohnen, wird das Haus doch erst ein richtiges Zuhause sein, wenn wir Weihnachten hier gefeiert haben.


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Freitag:

Freitags habe ich frei und arbeite für gewöhnlich in meinem Studio. Gerade ist es allerdings ziemlich chaotisch hier, da letzte Woche ein Weihnachtsmarkt anstand und ich erst noch aufräumen muss. Nach ein paar Stunden sieht es besser aus, und ich schneide etwas Stoff für einige Nähprojekte zu. Durch das Ostfenster in meinem Studio sehe ich, dass es ein herrlicher Morgen ist. Später treffe ich mich mit meiner Freundin Jenn in ihrem gemütlichen Studio auf eine Tasse Tee. Da Jenn auch mein Life-Coach ist, sprechen wir über „kreatives Leben“, und ich fühle mich nach unserem Austausch voller Energie. Anschließend bin ich mit meinen Kollegen verabredet. Wir wollen nach Burlington fahren, wo unsere Weihnachtsfeier stattfindet. Wir sind 11 Kollegen, die sich auf mehrere Autos verteilen und Lake Champlain Chocolates ansteuern, um dort das Schokolademachen zu erlernen und danach ein schönes Abendessen in ihrem Café zu genießen. Auf dem Weg dahin tragen wir lustige Hüte und singen aus vollen Kehlen. Für den Schoko-Kurs müssen wir laut Vorschrift ein Haarnetz tragen – damit gewinnt man sicher keinen Schönheitswettbewerb!


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Samstag:

Heute ist viel zu erledigen, und der Hausputz steht auch an. Am Vormittag machen wir uns auf, um in einer nahegelegenen Baumschule unseren Baum zu schlagen. Normalerweise liegt zu dieser Jahreszeit Schnee, doch heute ist es äußerst mild und fast herbstlich. Mein Mann und meine Tochter laufen durch die Baumreihen und fragen immer wieder „Den hier?“, und nach 15 begutachteten Exemplaren haben wir endlich einen gefunden, der hoch genug für sie, breit genug für mich und gerade genug für ihn ist. Abwechselnd schleppen wir ihn zum Auto. Auf Rasen gestaltet sich der Baumtransport um einiges schwerer als auf Schnee!
Wieder zu Hause stellen wir den Baum auf der Veranda in Wasser und fahren gleich weiter, um noch einige Geschenke zu besorgen und den Film „Brooklyn – Eine Liebe zwischen zwei Welten“ anzusehen (der uns allen sehr gefallen hat). Bei Sterns Market kaufen wir Obst und Gemüse, bei King Arthur Baker’s Shop einiges an Geschenkzubehör und bei Dan and Whit’s General Store in Norwich neue Lichterketten für die Baumdekoration. Hier treffen wir meine Freundin Carol, die soeben ihre Produkte auf einem Weihnachtsmarkt verkauft hat. Sie holt sich etwas Eiscreme und Leckereien für einen entspannten Abend, und wir eilen wieder nach Hause, um den Baum zu schmücken.


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Sonntag:

Mein Mann Ryan bereitet ein üppiges irisches Frühstück zu, und während wir schlemmen, erfreuen wir uns am erleuchteten Baum. Da es heute auch wieder mild und sonnig ist, machen wir drei einen langen Spaziergang durch den Wald. Die Farne im Wald leuchten saftig-grün und das Moos wirkt wie Samt. Nach dem Mittagessen schauen wir uns in der nahegelegenen High School die Performance „Woven“ an, die von einem Freund geschrieben und inszeniert wurde. Ein wunderbares Geflecht aus Musik und Geschichten, dazu ein Bühnenbild mit Bäumen und Textilien – einfach klasse. Da es immer noch heller Nachmittag ist, wollen meine Tochter und ihre Freundin reiten gehen. Wir setzen die beiden auf dem benachbarten Bauernhof ab, wo unser Pferd Caleb lebt, und fahren nach Hause, um ein wenig zu entspannen. Meine Eltern haben uns zu einem leichten Abendessen eingeladen, und wir laufen von dort zur East Barnard Community Hall, um dabei zu sein, wenn wie jedes Jahr der Gedenkbaum angezündet wird. Der Vorbau der Halle ist voller Freunde und Nachbarn, und Marilyn nennt die Namen der verstorbenen Menschen und Haustiere. Ihre Namen schmücken glänzende Kugeln, und wenn ein Name aufgerufen wird, hängt jemand die entsprechende Kugel an den Baum. Ich bin so dankbar, dass ich hier zusammen mit all diesen Menschen stehe, dass wir zugleich zurück und nach vorn blicken.





Leone Serrander


Journalistin, Vintage-Fan und Retro-Bloggerin auf Land.se. Wohnt in der Region Roslagen im kühlen, aber wunderschönen Schweden.







Montag:

Heute bin ich um 4 Uhr aufgestanden. Es fiel mir aber nicht schwer, aus dem Bett zu kommen, denn ich wusste, wofür ich es tat. Heute würden mich die Retro-Friseurin Retroella und die Fotografin Martina Ankarfyr in eine echte Sixties-Diva verwandeln. Nach dem Styling und Fotoshooting gab es ein Kaffeetrinken und ein Interview für die Zeitschrift Minnenas Journal. Kein so schlechter Arbeitstag also. Als ich nach Hause kam, nutzte meine Mitbewohnerin Michaela Lindén die Gelegenheit, mich zu fotografieren, ehe die Sonne unterging. Eine Kostprobe der Bilder finden Sie im Blog: http://blogg.land.se/leones-vintage/




Dienstag:

Es ist sehr grau draußen, aber das ist halb so schlimm, wenn der Frost kommt. Ich traf mich mit meiner Freundin Marie auf einen Kaffee und war warm gekleidet, um nicht zu frieren. Die Sixties-Frisur vom Vortag war noch intakt und machte sich hervorragend zu meinem Gudrun-Mantel. Wir sind an der Vintage-Boutique Old Touch vorbeigegangen, um ein paar Kleidungsstücke zurückzugeben, die wir für das gestrige Fotoshooting ausgeliehen hatten. Ich liebe diesen Laden voller Erinnerungen, Kleidern des Fin de Siècle und fragilen Accessoires. Alles hat eine eigene Geschichte. Ich kann hier Stunden verbringen und einfach nur herumstöbern.






Mittwoch:

Wenn draußen alles so grau ist, tut etwas Farbe richtig gut. Nach der Arbeit hatte ich Gelegenheit, einem weiteren Lieblingsladen von mir einen Besuch abzustatten: Independent Kostym. Eine enormer Fundus von Anzügen aus allen möglichen Jahrzehnten. Ich habe schon vor Jahren eine Reportage über diese wunderbare Schatzkammer geschrieben, und jetzt komme ich hierher, wann immer ich ein Kleidungsstück mieten oder mir etwas Inspiration holen möchte. Ich trug mein Sechzigerjahre-Kleid, die eleganten Stiefel von Gudrun und eine schön bunte Strumpfhose.



Donnerstag:

Ich habe gerade den hässlichsten Weihnachtspulli der Welt geschossen! Ich bin so glücklich. Nach der Arbeit bin ich mit einer Freundin in die Stadt gefahren, um in Second-Hand-Läden nach Weihnachtsgeschenken zu suchen. Ich kaufe meine Geschenke gern aus zweiter Hand, das schont die Umwelt ein bisschen. Wir haben uns also lauter wunderbar hässliche Weihnachtspullis angeschaut und uns dabei alle beide in zwei Pullis verliebt – und wie sich dann herausstellte, waren die genau identisch! Was für ein Traum: Jetzt können Susanna und ich Weihnachten im Partnerlook herumlaufen.





Freitag:

Die Adventszeit rückt immer näher, und es wird langsam Zeit, zu Hause Weihnachtsputz zu machen. In der Dunkelheit kann ich sehen, dass einige schon ihre Adventsleuchter aufgestellt haben. Ich warte damit aber bis Sonntag. Dann gehe ich auf den Vintage-Markt und feiere Advent. Heute habe ich stattdessen an meinen recycelten Plastikblumen und alten Weihnachtsdekorationen gebastelt. Das sind allerhand Flohmarkt-Schnäppchen, aus denen ich mithilfe einer Klebepistole und Haarspangen die tollsten Haardekos zaubere.





Samstag:

Jetzt gilt es, früh aufzustehen, um noch etwas Licht zu erhaschen. Meine Freundin Susanna und ich haben einen Ausflug an den See gemacht. Dort war es menschenleer, und die Luft war kalt und frisch. Wir haben Fotos gemacht, am Steg und am Strand, der jetzt aus gefrorenem Sand besteht. Es war eisig kalt, sich im Freien umzuziehen, aber was tut man nicht alles für die Kunst? Aber solange es Tee gibt, kann eigentlich nichts passieren.




Sonntag:

Heute fand der wunderbare Vintage-Markt Winter Vintage auf einem kleinen Hof aus dem 18. Jahrhundert statt. Alle Räume waren mit den schönsten Vintage-Kleidern, Retroteilen und Mänteln gefüllt. Draußen gab es dampfende Suppe, Retro-Kaffee und heiße Schokolade. Ein echtes Volksfest!

Einer ganz anderen Realität begegnete ich auf dem Heimweg. Meine Freundin und ich trafen eine nette junge Frau aus Spanien. Sie fand uns so schön in unseren fröhlich-bunten Sachen, und ich habe ihr gesagt, dass sie in ihrem roten Pulli und farbenfrohen Schal auch toll aussieht. Sie hat uns nach unseren Leben gefragt, und wir haben erzählt. Dann fragten wir sie. Wie sich herausstellte, war sie 24 Jahre jung und lebte draußen, mitten im kalten Schweden. Sie war hierher gereist, um ein besseres Leben zu suchen, doch was sie fand, war eine raue Wirklichkeit. Sie ist nun seit einem Monat hier und verkauft Zeitschriften der Roma. Wir redeten, nahmen uns in die Arme und wischten uns die Tränen aus dem Gesicht. Es war eine Begegnung, die ich nie vergessen werde.



Myfanwy Tristram

Illustratorin, Comiczeichnerin, Mutter und Kommunikationsleiterin für eine britische Wohltätigkeitsorganisation. Ich lebe in Brighton an der Südküste Englands.

   

Montag

Da ich zu Hause arbeite, ist es ganz wichtig, dass ich meinen Schreibtisch zwischendurch auch mal verlasse, um ein bisschen frische Luft zu schnappen. Meistens gehe ich um die Mittagszeit laufen. Es heißt ja, dass der ein glückliches Leben führt, der unter anderem den Wechsel der Jahreszeiten bewusst erleben darf. Davon bin ich fest überzeugt, denn wilde Blumen, blauer Himmel und der Blick runter aufs Meer machen mich immer froh und bringen mich auf neue Ideen. Meiner Katze ist das alles ziemlich egal, sie würde wohl lieber mit mir auf dem Sofa kuscheln.

   

Dienstag

Brighton ist bestens an London angeschlossen, sodass ich in nur 45 Bahnminuten in der Hauptstadt bin, wenn dort ein Meeting ansteht. Der Bahnhof ist bunt geschmückt für die Rugby-Weltmeisterschaft. Dieser Sport ist zwar nicht so mein Ding, aber ein Schwung Farbe hat ja noch nie geschadet. Ich liefere meine Drucke in der Regel nicht persönlich ab, doch da ich schon mal in der Gegend bin, mache ich diesmal eine Ausnahme. Mein Werk ist in Packpapier gewickelt, das ich noch von meinen Linolschnitten übrig hatte. Das Meeting findet später in einem Raum mit Blick aufs Wasser statt. Wer hätte gedacht, dass es eine kleine Hausboot-Gemeinschaft gleich beim Bahnhof St Pancras gibt? Ich sicherlich nicht.

   

Mittwoch

Heute gehe ich wieder laufen. Hey Gudrun, wann kommt eigentlich deine erste Laufkollektion auf den Markt? Deine kultigen Muster auf Lauftights, Shirts oder sogar Joggingschuhen würden meine Schritte sicher beflügeln! Eigentlich ist es ja Herbst, doch der blaue Himmel passt irgendwie nicht recht ins Bild. Wenn der Herbst mild und frisch ist, so wie jetzt, ist er definitiv meine liebste Jahreszeit.

   

Donnerstag

Apropos Herbst: Ich habe mich schon darauf gefreut, meine Strumpfhosen, Schuhe und Lieblingskleider von Gudrun wieder tragen zu können. Dieses hier ist schon ein paar Jahre alt, gefällt mir aber immer noch gut – besonders mit Strumpfhosen in leuchtenden Farben. Doch nicht nur ich mag es gerne bunt: Farben gibt es fast überall, angefangen bei den herbstlich geröteten Weinranken im Hinterhof. Dass leuchtende Farben aber nicht immer angebracht sind, merken wir, als sich meine Tochter für den Geschichtsunterricht als Evakuierte des Zweiten Weltkriegs verkleiden soll. Da wiederum gilt es, sich eine Alternative für ihre limettengrüne Strickjacke und den lilafarbenen Rock zu überlegen, denn die Farben sind nicht ganz so authentisch...


   

Freitag

Wir haben eine weitere Schul- und Arbeitswoche erfolgreich hinter uns gebracht und belohnen uns mit einem Abendspaziergang im Park. Wir entdecken, dass die Eichhörnchen zu dieser Tageszeit höchst aktiv sind, und nicht nur das, sie sind auch überhaupt nicht scheu. Dieses hier lässt uns ganz nah an sich rankommen, ohne zu flüchten. Was gibt es noch an Tieren in Brighton? Natürlich Möwen, hier am Meer sind sie einfach überall in der Stadt zu finden. Touristen klagen immer, dass sie nicht schlafen können wegen des Möwengeschreis, doch wer ein echter „Brightonian“ ist, der hört die Vögel gar nicht mehr.

   

Samstag

Am Wochenende stehe ich gerne früh auf, um zu zeichnen, denn nur dann habe ich wirklich Ruhe zum Arbeiten. Diesen Cartoon zeichne ich mit Tinte vor, um ihn dann später am Abend, wenn meine Tochter schläft, mit Farbe zum Leben zu erwecken. Anschließend wartet die Hausarbeit auf mich. Wäre es nicht praktisch, die Katze als Staubmopp nutzen zu können? Später am Nachmittag komme ich an unserem ehemaligen Lieblingspub vorbei, dem Cuthbert, der inzwischen leider geschlossen ist. Wir haben eine Initiative gegründet, um ihn als Gemeinschaftshaus wiederzueröffnen, und jedes Mal, wenn ich daran vorbeilaufe, sehe ich ihn vor mir: mit einem Café, einem gemeinschaftlichen Garten und jeder Menge Aktivitäten. Eines Tages... wir geben die Hoffnung nicht auf!

   

Sonntag

Ich stehe wieder früh auf und versehe meinen Cartoon mit Farbe. Wenn Sie das fertige Ergebnis interessiert, können Sie es unter www.MyfanwyTristram.com ansehen. Nach dem Mittagessen mache ich mit meinem Mann, unserer Tochter und einer Freundin einen Ausflug an den Strand; es gibt Kaffee und Kuchen. Diesen Indian Summer müssen wir in vollen Zügen genießen, denn gerüchteweise wird das schöne Wetter nicht mehr lange anhalten. Wir lieben es, Steine anzumalen und sie einfach am Strand zu lassen, bis sie jemand findet. Wie überrascht der Finder wohl sein wird?! Aber vielleicht werden die Steine auch einfach wieder zurück ins Meer gespült und saubergewaschen... Wie auch immer, wir hatten unseren Spaß!


Daniela Gargiulo

Künstlerin, Bloggerin @ivyarch und Social-Media-Managerin. Ich lebe und arbeite in der Küstenstadt Worthing in West Sussex im Süden Englands.

   

Montag

Meine Woche beginnt mit einem Besuch im Supermarkt. Es regnet zwar, doch mein geliebter Kamelia-Regenmantel von Gudrun Sjödén hält mich warm und trocken. Das leuchtende Herbstlaub in den Straßen macht richtig gute Laune! Nach dem Mittagessen mache ich mich auf den Weg an den Strand, denn ich liebe es, im Herbst bei ordentlich Wind am Wasser entlangzulaufen.


   

Dienstag

An diesem Morgen radle ich durch die Stadt zu einem Töpferworkshop. Dieser Kreativkurs wird von der Kunstorganisation Creative Waves veranstaltet, um deren Auftritte in den sozialen Medien ich mich kümmere. Daneben promote ich ihre Workshops und Events, doch auch für die handwerkliche Seite ihrer Projekte kann ich mich begeistern! Auf dem Heimweg radle ich an der Küste bei Goring-by-Sea entlang und erfreue mich an den Wildblumen, die um diese Jahreszeit immer noch wunderschön blühen.

   

Mittwoch

In der Nähe meiner Wohnung findet der Kunstworkshop statt, in dem wir Strichzeichnung lernen – heute geht es um das Beobachtungszeichnen von Früchten. Da meine eigene Kunst und meine Textilien voller Farben und Muster sind, ist die Beschränkung auf den Bleistift eine echte Herausforderung für mich!

   

Donnerstag

Jeden Donnerstagmorgen steht „Meet & Make at Coast“ an, ein wöchentliches Treffen im Strandcafé Coast, bei dem wir uns bei einer Tasse Kaffee dem Kunsthandwerk widmen. Viele von uns haben einen eigenen Etsy-Shop im Web, sodass wir uns oft und gerne austauschen und Tipps weitergeben. Einige kommen auch, um etwas kreative Abwechslung in ihre Arbeitswoche zu bringen. Anschließend statte ich dem Gemeindegarten „BugCycle“ einen Besuch ab. In dieser gärtnerisch eher ruhigen Jahreszeit bereiten wir alles für den kommenden Winter vor, doch im Insektenhotel ist immer noch viel los.

   

Freitag

Heute ist mein Computertag, aber die strahlende Herbstsonne ist so verführerisch, dass ich mein Mittagessen draußen einnehmen will. Mit dem Picknickkorb radle ich an fröhlich-bunten Strandhäuschen vorbei nach Widewater Lagoon, einem Naturreservat quasi direkt vor meiner Haustür. An diesem friedlichen Örtchen könnte ich stundenlang sitzen und den Vögeln zuschauen und -hören, doch heute bleibe ich nicht lang, denn schließlich wartet zu Hause der Computer auf mich!

   

Samstag

Stoffe kaufen in Chichester ist heute angesagt. Mit dem Zug geht es in die Stadt, die drei tolle Stoffläden zu bieten hat, und wie üblich bin ich ganz überwältigt von der großen Auswahl. Ich kann mich nicht entscheiden! Ich gebe auf und besuche stattdessen eine Ausstellung mit Nek Chands faszinierenden Steinskulpturen in der Pallant House Gallery. Nachher gehe ich doch noch mal in einen der Stoffläden und finde tatsächlich genau das, was ich gesucht habe!

   

Sonntag

Ich beschließe die Woche mit einem Familienessen in Hove, wo mein Blick auf diesen sich herunterrankenden roten Efeu fällt. Bei Sonnenuntergang sind wir zurück in Worthing und machen einen Strandspaziergang im sanften Mondlicht. Wir erwarten den Supervollmond und eine Mondfinsternis; der Abend ist angenehm warm und es ist Ebbe. Wir genießen das wunderschöne Licht und machen uns wieder auf den Heimweg, während der Mond weiter nach oben wandert.


Maren El Gammal

Buchautorin, Grafik-Designerin, Fotografin, Mutter, Ehefrau, Naturliebhaberin, kreativer Kopf, Gudrun-Fan

Sonntag

Fantastisches Wetter! Heute keine Socken!
Bin heute mit meiner Freundin Monika in den Zoo gegangen.
Seltsame Begegnung im Streichelzoo, mit einem Schaf.
Wir sind drei Stunden gelaufen! Das Leben ist zu kurz für unbequeme Schuhe!
Kein Problem für mich!
Notiz an mich: Schafe mögen Gudruns Punkte!

Montag

Meine Belohnung fürs Frühaufstehen:
Ein fantastisch farbenfroher Morgenhimmel und Sonnenaufgang direkt am Parklatz.
Ich arbeite als Fotografin und Grafik-Designerin im Marketing einer kleinen Firma.
Ein Himmel wie dieser und mein kreativer Kopf macht „Bing, und guten Morgen!“
Vielleicht sollte ich den mal malen?

Dienstag

Es ist ein bisschen kühl heute! Man kann den Herbst schon fühlen.
Aber es gibt ja bekanntlich kein schlechtes Wetter! Nur unzureichende Kleidung.
Also greife ich zurück auf meinen kuscheligen Multi-Layer-Look! Gott sei Dank habe
ich einen Schrank voller Gudrun-Basics die ich durcheinander kombinieren kann wie es mir gerade gefällt!
Die kommen nie aus der Mode.

Mittwoch

Es war sehr warm im Büro heute.
Das Highlight des Tages: als ich Heim kam habe ich im Garten auf meiner Lieblingsblume diese Fliege entdeckt.
Ganz schön farbenfroh, oder? Eigentlich mag ich Fliegen nicht so sehr, aber diese Schönheit hier hat definitiv ein Bild verdient!!

Donnerstag

Heute: Geschäftsessen! Nach langen Gesprächen wurden wir zu dieser fantastischen Location
zum Mittagessen eingeladen! Das Restaurant war direkt am See!
Es machte gar nichts, dass es so windig war, die ganze Szenerie war einmalig.

Freitag

Ich genieße den Wandel der Jahreszeiten!
Es nieselt ein wenig, macht aber nichts. Und: Am Freitag arbeite ich nur den halben Tag!
Also auf zu einem Nachmittagsspaziergang! Ich habe einen Messingfrosch auf dem Künstlermarkt gefunden
und eine halbe Stunde am Koi-Teich unseres örtlichen Tiergeschäfts verbracht. So friedlich!
Als ich dort so herum saß, dachte ich mir ich sollte wieder mehr schreiben.
Da warten immer noch ein paar junge Fans auf die Fortsetzung meines „Mellovien-Abenteuers“.

Samstag

Alle Arbeit ist erledigt. Bis auf die Bügelwäsche die mein Mann gerade übernommen hat. :o)
Ich habe diese Woche sogar am Abend Steine angemalt!
Und da es wieder wärmer geworden ist genieße ich jetzt meine Zeit an meinem Lieblingsort:
Mit einem guten Buch und einem Tee in meiner Hängematte!
Es sind die kleinen Sachen die mich glücklich machen!
Wer braucht die Bahamas? Meine Hängematte und mein Garten, das ist mein kleines Paradies!

Das Tagebuch von Gudruns Freundinnen
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Als Hommage an all die farbstarken Frauen auf der ganzen Welt haben wir #iamcolourful erstellt.

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      Mode entwerfen bedeutet für mich, eine Persönlichkeit mit Farben und Formen ganz individuell zu unterstreichen, aber auch andere Kriterien, wie Funktionalität, Bewegungsfreiheit, Tragbarkeit und Pflegeleichtigkeit zu berücksichtigen. Schon seit 1976 gibt es meine Kollektionen aus reinen Naturmaterialien mit einzigartigem Design und skandinavischem Flair.

      Gudrun Sjödén
      - Chefdesignerin und Gründerin





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      Gudruns beste Reisetips

      Reise KopenhagenKopenhagen – die Stadt für alle Jahreszeiten
      Meine besten Tipps für einen Kurztrip nach KOPENHAGEN

      Mit dem Flugzeug ist Kopenhagen von ganz Deutschland aus schnell und bequem zu erreichen, doch wenn Sie im Norden wohnen, empfehle ich Ihnen die Bahn. Lehnen Sie sich entspannt zurück und beobachten Sie, wie die Landschaft an Ihnen vorbeizieht. Ist es nicht der reine Luxus, ein bisschen Zeit für sich zu haben? Lesen Sie ein spannendes Buch oder gönnen Sie sich etwas Leckeres im Bordbistro. Wenn es wieder nach Hause geht, ist das Bistro auch der ideale Platz, um die Erlebnisse der Reise bei einem Glas Wein Revue passieren zu lassen.

      Der Hauptbahnhof in Kopenhagen verströmt das Flair der großen weiten Welt – herrlich! Nehmen Sie dort die S-Bahn Richtung Norden und steigen Sie nach einer Station am Bahnhof NØRREPORT aus, von dort gelangen Sie rasch in die Fiolstræde, wo unser Konzeptladen zu Hause ist. Die Fiolstræde mit ihren kleinen Geschäften ist wie geschaffen für einen gemütlichen Bummel und wird natürlich von unserem Laden in der Nummer 5 gekrönt! Hier sind immer jede Menge Gudrun-Kundinnen anzutreffen, und die meisten nehmen sich gerne Zeit für einen kleinen Plausch mit mir. DAS LIEBE ICH!

      Gleich nebenan liegt das DALLE VALLE, ein Restaurant und Café mit leckeren kleinen und großen Gerichten, in dem ich häufig anzutreffen bin. Manchmal spaziere ich auch ein paar Schritte weiter zum Paludan Buchcafé. Das Ambiente ist einfach ganz besonders, ich kann Ihnen einen Besuch nur wärmstens empfehlen!

      Wenn ich von dort aus durch die Innenstadt bummle, vermeide ich nach Möglichkeit die große Fußgängerzone Strøget, biege lieber in die kleinen Seitensträßchen ab und orientiere mich am großen Turm Rundetårn. So stößt man auf zahlreiche hübsche Boutiquen, gemütliche Restaurants und schöne gepflasterte Plätze wie den Gråbrødretorv, den Kultorvet usw. Nicht verpassen: das Café Sommersko in der Kronprinsensgade, die Mode der Designerin Margit Brandt, die futuristische Boutique des schwedischen Labels Acne, den COS Store...

      Beim Floristen TAGE ANDERSEN gehe ich immer vorbei, auch wenn ich mich manchmal mit einem genussvollen Blick durchs Schaufenster begnüge. Denn wenn man den Laden von innen sehen möchte, so kostet dies 40 DKK Eintritt. Verständlich, da der zauberhafte Blumenladen mit seinen Pfauen, Wendeltreppen und dem schönen Innenhof ansonsten hoffnungslos überlaufen wäre. Adresse: Ny Adelgade 12.

      Jetzt sind wir gleich auf Kongens Nytorv und bald ist auch der berühmte NYHAVN in Sicht, der sich inzwischen zu einem Touristenmagnet voller Cafés und Restaurants entwickelt hat. Weiter unten, Richtung Meer, liegt eines meiner Lieblingshotels, das wunderbar in ein altes Speichergebäude integrierte Nyhavn 71. Quer übers Wasser erblickt man Kopenhagens modernes Opernhaus. Von hier aus kann man mit dem so genannten „Bootbus“ kreuz und quer durch Kopenhagen schippern und kommt dann an der Freistadt Christiania vorbei, an der Königlichen Bibliothek (aufgrund ihres Aussehens „Schwarzer Diamant“ genannt) und weiteren Sehenswürdigkeiten.

      Bei jedem Kopenhagentrip statte ich mindestens einem Kunstmuseum einen Besuch ab, z. B. dem Statens Museum für Kunst. Dieses altehrwürdige Gebäude wurde 1998 durch einen modernen Glasanbau erweitert. Lassen Sie den Besuch unbedingt bei einer Tasse Kaffee mit Aussicht ausklingen.

      Mein absoluter Favorit, die Ny Carlsberg GLYPTOTEK, liegt am anderen Ende der Innenstadt unweit des Tivoli. Diesmal besuchte ich dort eine große Ausstellung französischer Malerei und entdeckte einige mir bislang unbekannte Gemälde. Wunderschöne Bilder aus dem 19. Jahrhundert und später. Der Eingangsbereich der Glyptotek ist beeindruckend, mit seinem hohen Palmenhaus, bequemen Bänken und einem Terrassencafé. Gönnen Sie sich unbedingt einen Besuch!

      Parallel zur Fußgängerzone Strøget verläuft die kleinere Kompagnistræde, durch die ich gerne bummle, um in den vielen kleinen Lädchen mit Heimdeko, Antiquitäten und Mode zu stöbern. Meistens komme ich dann mit einer blumigen Tasse, einem gestreiften Handtuch oder einem gepunkteten Teller nach Hause. An der Kreuzung mit der Rådhusstræde liegt das indonesische Restaurant GALATEA, das Björn und ich häufig aufsuchen. Björn denkt gerne an seine Jugend in Malmö zurück, als er und seine Freunde regelmäßig auf die andere Seite des Öresunds fuhren, um Großstadtluft zu schnuppern.





      ANTWERPEN –
      KUNST, MODE, ESSEN UND KULTUR

      In Belgien leben rund 11 Mio. Menschen. Im Land herrschen zwei große Sprachen vor: Niederländisch, das von den Flamen gesprochen wird, und Französisch. Darüber hinaus lebt eine deutschsprachige Minderheit in Belgien.

      Antwerpen wurde etwa 800 n. Chr. gegründet. Rund 450000 Einwohner leben in dieser Hafen- und Industriestadt im Norden Belgiens. Antwerpen gilt als das Zentrum des Diamantenhandels. Seit den 1990er Jahren genießt die Stadt einen Ruf als Modemetropole. Nach dem Hafen von Rotterdam ist der von Antwerpen der zweitgrößte Europas und zählt zu den 17 größten Häfen der Welt. Genau hier begann im 19. Jahrhundert für viele Europäer und Schweden auch der Weg in die neue Welt.

      Antwerpen
      Fliegen Sie nach Brüssel und nehmen Sie von dort den Schnellzug, der sie in 45 min nach Antwerpen bringt. Der Hauptbahnhof von Antwerpen begrüßt Reisende mit einer imposanten Mischung aus Marmor und Stahl sowie zahlreichen schönen architektonischen Details aus dem Jahr 1905. Wir haben unser Ziel, das B & B Hotel Julien, nach einem wunderschönen Spaziergang erreicht. Zu Fuß lässt sich die Stadt übrigens am besten erkunden. Oder aber Sie nehmen eine der altehrwürdigen Straßenbahnen, die quietschend die engen Gassen durchqueren.

      Antwerpen ist flach gelegen und zeichnet sich durch einen mäßigen Autoverkehr aus. Die großzügigen Parkplätze wurden idealerweise an den Stadtrand verbannt. Weder Hochhäuser noch Einkaufszentren stören den Eindruck.
      Im älteren Teil Antwerpens steht das prächtige Rathaus, die typischen Fachwerkhäuser der Stadt sowie die beeindruckende Liebfrauenkathedrale, die 1521 fertiggestellt wurde und deren Bau ganze 169 Jahre dauerte. Sie zählt zu den größten gotischen Kathedralen Europas und überraschenderweise zu den schönsten, die ich je gesehen habe.

      Hier und dort ist es ein wenig chaotisch und mancherorts herrscht mehr Patina als Glanz. Doch die hiesigen Restaurants zählen zur absoluten Spitzenklasse. Überdies lockt Antwerpen als absolutes Einkaufsparadies. Zweifelsohne ist in Antwerpen das Geld zuhause. Genau aus diesen beiden Gründen wird Antwerpen von Niederländern und Franzosen so geschätzt. Hotels und Restaurants sind übervoll. Dasselbe gilt für die vielen Einkaufstüten in den Händen der Shoppingbegeisterten.

      Antwerpen ist eine moderne Stadt voller Lebensfreude.
      Die Kathedrale, der Maler Peter Paul Rubens, beide Weltkriege sowie die weitere langjährige Historie haben in der Stadt ihre Spuren hinterlassen und sind mit der Moderne eine gelungene Symbiose eingegangen. Kleine gemütliche Cafés und Blumenläden mit GRÜN als innerem Leitmotiv sowie elegante Galerien und Gourmetrestaurants liegen in wildem Durcheinander neben Dries Van Noten und Ann Demeulemeester (die mit Antwerp Six 1980 Antwerpens Ruf als Modemetropole begründete). Die Einwohner gelten als besonders angenehm, herzlich und kontaktfreudig.

      Kunst und Kultur
      Sowohl der Barockmaler Peter Paul Rubens (1577-1640) als auch van Dyck lebten und arbeiteten in Antwerpen. Sie haben in der Stadt ihre markanten Spuren hinterlassen. In der Kathedrale hängen gleich mehrere unvergleichliche Rubens-Werke. Sein großes herrschaftliches Haus ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Hier wandert die Besucherschar durch Räume mit Originaltapete aus Leder und Gold, um die außerordentlichen Kunstwerke zu bestaunen. Die Räumlichkeiten waren UNERWARTET zugänglich.

      Geschichte und Kulturinteresse waren sicherlich bereits zu Rubens Zeiten ausgeprägt. Die ganze Stadt scheint vor kreativer Energie zu vibrieren. Mehrere große Kunstmuseen, Galerien und aufregende Architektur-Highlights geben sich hier ein Stelldichein und haben ihr Scherflein dazu beigetragen. Häufig liegen gleich mehrere Kunstgalerien nebeneinander. Zweifelsohne ist Antwerpen ein wahres Mekka für Kultur- und Kunstinteressierte.

      Mode und Shopping
      Antwerpen ist mit seinen vielen Geschäften in den einzelnen Vierteln und Straßen ein Shopping-Eldorado. So weit wir gesehen haben, blieb die Stadt jedoch von großen Einkaufszentren verschont.
      Meir, so heißt die bedeutendste als Fußgängerzone angelegte Einkaufstraße Antwerpens, die von großen Marken gesäumt ist. An der Nationalestraat ächzen die altehrwürdigen Straßenbahnen quietschend vorbei. In einer besonders pittoresken Ecke der Stadt in einem Gebäude aus den 1920er Jahren thronen das Dries Van Noten-Flagship-Store und das große Modemuseum. Die Kloosterstraat ist Antiquitäten- und Vintageläden, alternativen Heimtextilienläden sowie einigen Fairtrade-Geschäften vorbehalten. Die Volkstraat liegt unweit des Museum of Contemporary Art M HKA und in unmittelbarer Nachbarschaft zu Galerien sowie einer Reihe sehr guter Brasserien und Restaurants, wovon unser Favorit Fiskebar heißt. Hier residiert die Modepäpstin Ann Demeulemeester, die den Ruf Antwerpens als Modestadt begründete.

      Warum nicht auf einer Wochenendreise dem Charme Antwerpens erliegen und vielfältigste Sinneseindrücke sammeln?

      Reise ParisLe Marais – das In-Viertel im Herzen von Paris


      Wenn Sie eine Städtereise nach Paris planen, sollten Sie nach einem Hotel im gemütlichen Viertel Marais Ausschau halten, am besten in der Umgebung der wunderschönen Place des Vosges. Der älteste der fünf Pariser „Königlichen Plätze“ ist rundum von tiefen Arkaden gesäumt und bezaubert mit einem lauschigen Park in der Mitte. In den vielen Cafés, Restaurants und Galerien kann man in das bunte Leben der französischen Hauptstadt eintauchen.

      Mode- und Shoppingbegeisterte bummeln ausgiebig durch die charmanten Boutiquen und stöbern z. B. in japanischem Musterpapier oder informieren sich bei den zahlreichen Herrenausstattern über die aktuelle Mode – zurzeit liegen farbige Hemden voll im Trend.

      Auf unserem anregenden Spaziergang durch die Rue des Francs Bourgeois entdeckte ich einen neuen Lieblingsladen mit fröhlicher Mode und hübschen Ideen fürs Zuhause: Bensimon. In derselben Straße liegt auch eine Filiale des Comptoir des Cotonniers, ebenfalls ein Laden, der mich immer magisch anzieht, ob ich nun gerade in London bin oder eben in Paris. Biegt man dann rechts ab in die Rue Vieille du Temple, laden noch viele weitere nette Boutiquen und Cafés zum Bummeln und Verweilen ein. In dem Café mit den roten Stühlen genossen wir unseren Café au Lait und überlegten, dass sich die Gastronomen offenbar alle von den klassischen Flechtstühlen verabschiedet und auf bunte Modelle geeinigt hatten.

      Das PICASSO-Museum ganz in der Nähe ist immer einen Besuch wert, egal ob man schon Fan des großen spanischen Künstlers ist oder sich noch nicht näher mit ihm befasst hat. Tausende seiner Werke, die seine Familie der Stadt Paris vermachte, sind hier zu bewundern – an jedem ersten Sonntag des Monats sogar bei freiem Eintritt.

      Am Rande des Marais liegt auch das bekannte CENTRE GEORGES POMPIDOU, das allerdings inzwischen schon etwas in die Jahre gekommen ist. Doch natürlich ist dort immer viel los, und neben interessanten Ausstellungen locken auch die bunten Straßenkünstler auf dem großen Platz vor dem Kulturzentrum jede Menge Zuschauer an. Oben auf dem Dach genießt man eine atemberaubende Aussicht über die Stadt und natürlich auf Notre-Dame, Triumphbogen, Eiffelturm und Sacré-Cœur.

      Den Boulevard Beaumarchais säumen viele außergewöhnliche Boutiquen und Geschäfte, die ich bei meinen Paris-Besuchen auf keinen Fall links liegen lasse, z. B. MERCI mit der Hausnummer 111. Diesen grandiosen Laden betritt man durch ein großes Tor und blickt zunächst auf einen Käfig mit lebenden Hühnern und einen alten Fiat, umrahmt von Büschen und Bäumen. Im Ladeninneren gibt es eine „bescheidene“ Modeabteilung, nun ja, was heißt bescheiden – bei Designern wie Paul Smith sind die Preise nicht sonderlich zurückhaltend... Merci verkauft Pflanzen und Blumen, bietet eine Bibliothek mit alten Büchern sowie ein Café, in dem man leckere Salate oder köstliche Kuchen genießen kann.

      In der Rue de Trésor, einer kleinen gemütlichen Seitenstraße der Rue Vieille du Temple, setzt man sich am besten in eines der vielen Cafés und bestellt einen DUBONNET – mehr nicht. Denn über das Essen können wir leider nichts Gutes berichten, diesmal hatten wir mit unserer Restaurantwahl irgendwie kein Glück. Wir wollen schließlich genießen und uns nicht einfach nur sattessen.

      Von unserem Hotel Le Pavillon de la Reine an der PLACE DES VOSGES spazierten wir gemächlich hinunter zur Seine, über die Pont de Sully und weiter durch das Musée de la Sculpture en Plein Air. Bei strahlender Sonne machten wir eine kleine Pause im Museumspark und beobachteten die vorbeiziehenden Boote, bevor es weiterging zum JARDIN DES PLANTES, dem ehemaligen königlichen Heilkräutergarten. Der Garten wurde 1635 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und beherbergt große Gewächshäuser und viele ungewöhnliche Pflanzen – sehr inspirierend!

      Unser Vormittagsspaziergang endete mit einem Besuch der Großen Pariser MOSCHEE, einer echten Entdeckung mit gemütlichem Gartencafé und einem maurisch inspirierten Restaurant; auch eine Islamschule und ein türkisches Bad gehören dazu. Alles hübsch verziert mit Mosaiken, Wandmalereien und Türen mit buntem Glas.

      Anlass meiner diesjährigen Parisreise war auch ein Besuch der Ausstellung über den belgischen Modeschöpfer Dries Van Noten im Musée des Arts Décoratifs. Zahlreiche exquisite Modelle aus seinem bisherigen Schaffen waren zu bewundern, ebenso wie viele von oben bis unten in Muster gekleidete Räume mit Kollektionen, deren Inspiration verschiedenen Kulturkreisen und Persönlichkeiten entsprang. Das Museum liegt unweit des LOUVRE – mit all seiner Vielfalt und dem Reichtum an Gemälden und Skulpturen natürlich ein Sightseeing-Muss. Allein der Eingangsbereich des Louvre mit seiner charakteristischen Glaspyramide ist einen Besuch wert.

      Viele weitere Tipps für Paris finden Sie natürlich in jedem guten Städteführer.

      A bientôt!

      Gudrun





      Reise LondonLondon

      MEINE Reisetips für diese faszinierende Metropole:
      Die ganze Gegend um Covent Garden ist natürlich ein Muss für alle Londonbesucher, denn sie ist von frühmorgens bis spätabends voller Leben. Besuchen Sie unseren Konzeptladen in der Monmouth Street 65-67, und besichtigen Sie dort die Original-zeichnung zu “Covent Garden” aus meiner Sommerkollektion. Wenn Sie von Gudrun und Schweden grüßen, hält das Personal ein kleines Geschenk für Sie bereit.

      Neal´s Yard – ein kleiner Straßenzug bei Covent Garden mit etwas aus-gefalleneren Läden und Restaurants, farbenfroh und originell. Am besten kommen Sie von der Monmouth Street her.
      Der verwunschene kleine Park Chelsea Physic Garden ist ein echter Geheimtip für
      alle Gartenliebhaberinnen. Man merkt gleich auf den ersten Blick, daSS er von Botanikern gepflegt wird!
      Im Michelin Building, das seinerzeit der Reifenunternehmer Michelin bauen ließ, liegt das Möbelgeschäft Conran; Sie finden es in der Fulham Road in Chelsea. In dem netten Restaurant im gleichen Gebäude können Sie Austern essen und dazu ein Glas Champagner trinken.

      Anthropologie hat einen neuen Shop mitten in der King´s Road, in dem Sie eine kunterbunte Mischung aus Mode und Deko-Artikeln finden. In diesem Laden kaufe ich mit Vorliebe geblümte Tassen, hübsche Handtücher und andere lebensnotwendige Dinge...
      Weiter unten auf der King’s Road liegt Designers Guild, der Flagship Store von Tricia Guild, der neben Tapeten und Textilien aus eigener Produktion auch Porzellan und viele andere Kleinigkeiten anbietet. Wer Farben und Muster liebt, wird hier garantiert fündig! Ein gut gefülltes Bankkonto ist allerdings Voraussetzung...

      Die Millennium Bridge und das Tate Modern stehen jedesmal auf dem Programm, wenn ich in London bin. Das Museum besuchen wir am liebsten am frühen Abend, und anschließend gehen wir in dem netten Restaurant in der obersten Etage essen. Kultur und ein Glas Wein, das ist eine wunderbare Kombination! Mindestens bis 22 Uhr geöffnet. Die National Portrait Gallery mit Portraits aus mehreren Jahrhunderten ist ebenfalls ein Museum, das immer wieder einen Besuch wert ist.

      Welche Unterkünfte sind in London zu empfehlen? Wir leisten uns manchmal das Sloane Square Hotel, ein ausgesprochen gemütliches Hotel in der King’s Road. Im übrigen ist ein Hotel in der Nähe von Covent Garden ausgesprochen praktisch,
      da ist man sozusagen ”mittendrin”.





      Reise BerlinDas hier sind meine besten Tipps aus BERLIN


      Nehmen Sie einen Hop-on/ hop-off Bus und erleben die aufregende Großstadt. Steigen Sie nach Lust und Laune an den Orten aus, die Ihr Interesse wecken.
      Danach springen Sie ganz einfach wieder auf – Die Busse fahren alle 10 Minuten!
      Hier müssen Sie unbedingt Halt machen:
      East Side Gallery – die längste Mauergalerie der Welt! Ein langes Stück der historischen Mauer mit Grafittis und Malereien verziert. Sehr empfehlenswert!

      Gedächtniskirche –Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche ist das Wahrzeichen der City-West. Die Kirche wurde während des zweiten Weltkrieges weitestgehend zerstört, jedoch nicht wieder aufgebaut. Ein traumhafter Ort der Stille in intensiven Blautönen!
      Checkpoint Charlie – Der wohl populärste Übergang zwischen Ost- und Westberlin zu DDR Zeiten vereinte damals den Amerikanischen mit dem Sowjetischen Sektor. Seine Berühmtheit erlangte der Platz unter anderem durch die zahlreichen Fluchtversuche aus Ost-Berlin.

      Gendarmenmarkt – viele betrachten den Gendarmenmarkt als den wohl schönsten Platz in Berlin. Hier häufen sich Cafés und Restaurants, in denen man ein Glas Riesling oder ein erfrischendes Weißbier bekommt. In der Markgrafenstraße 32 finden Sie meinen größten Konzeptläden. Hervorragender Service und phantasievoll dekorierte Modekreationen laden Sie auf eine individuelle Einkaufstour ein. Wenn Sie an der Kasse ”herzliche Grüße von Gudrun” überbringen, erhalten Sie sogar ein kleines Geschenk dafür!
      Um sich den vielen Fußweg zu ersparen, nehmen Sie eine Fahrrad-Rikscha und lassen
      sich zur Straße ”Unter den Linden” fahren. Hier befindet sich die größte Flaniermeile Berlins. Von da aus können Sie weiter zum Berliner Dom und zum Bebelplatz, an dem sich ein historisches Mahnmal befindet, da 1933 auf Anweisung des Naziregimes ca. 20.000 Bücher verbrannt wurden.

      WEITERE INTERESSANTE ORTE:
      KUNST im BUNKER – ein überirdischer Bunker aus dem Jahr 1942 dient heute als Kunstgallerie. Ein unglaubliches Gebäude in der Reinhartstraße 20, mit zwei Meter dicken Wänden und vielen Räumen auf fünf Ebenen, in denen die Menschen Zuflucht vor dem Krieg suchten. Sonntags ist der Bunker ohne Voranmeldung geöffnet. An allen anderen Tagen
      kann man eine Führung buchen (www.sammlung-boros.de). Eine ganz besondere Erfahrung!
      Botanischer Garten – 20 Minuten mit der S-Bahn Richtung Süden. Dort erstreckt sich der wunderschöne Garten in voller Pracht. Wir haben einen herrlichen Spaziergang unternommen, vorbei an blühenden Obstbäumen, sprießenden Kräutern und zauberhaften Teichen.
      Hackescher Markt – ein gemütliches Viertel mit engen Gassen, alten Industriehäusern und süßen Butiken. Hier findet man das Besondere! Wer keine Lust mehr auf Shopping hat, kann sich in eines der vielen Cafés setzen und dem bunten Treiben auf dem Markt zuschauen.
      Hotel Künstlerheim Luise - Inmitten der Stadt steht dieses unverwechselbare Hotel,
      was von verschiedenen Künstlern individuell gestaltet wurde. Die Zimmeranzahl ist leider sehr begrenzt, daher empfiehlt es sich viele Monate vor Antritt der Reise zu buchen
      (http://www.luise-berlin.com/).
      Willkommen in der lebendigen und vielseitigen Hauptstadt! Versuchen Sie unbedingt ein Hotel in der Stadtmitte zu bekommen, damit Sie alle Sehenswürdigkeiten gut erreichen!
      Eine einzigartige Reise wünscht Ihnen





      Reise New York

      New York

      Gudruns New york Reise

      SoHo – die Heimat von Gudruns Sjödéns Konzeptladen in New York?
      Im März vergangenen Jahres war ich zuletzt in New York und eröffnete meinen neuen Konzeptladen. Ich hielt mich viel in meiner Nachbarschaft um Greene Street herum auf.
      Es gab wenig Zeit etwas anderes zu tun, als sich um die Eröffnung meines neuen Ladens
      zu kümmern. Doch es waren inspirierende, „grüne“ Tage in der Greene Street.
      Hier sind meine Top-Empfehlungen, wie man einige Tage in SoHo und im
      Big APPLE verbringen kann.
      Die meisten Orte sind gut zu Fuß von unserem Konzeptladen in der Green Street zu erreichen. Ich liebe kurze Wege in dieser gigantischen Stadt, die pulsiert und einen eigenen Charme hat. Hier hält keine andere Stadt der Welt mit, außer vielleicht das phantastische Hong Kong.
      Wunderbar bummeln in SoHo
      Anthropologie am 375 West Broadway – ein großer Laden mit einem wunderbaren
      Mix an Kleidern, Geschirr und Heimtextilien. Ich komme häufig mit blumenverziertem Porzellan nach Hause, wenn ich dieses Geschäft besucht habe. Gibt es übrigens auch London.
      Am anderen Ende der Greene Street ist ein kleiner japanischer Laden, mit ausgewählten japanischen Kleidern. Viele dieser Kleidungsstücke, wurden tatsächlich mit Indigo gefärbt. Das ist etwas, was ich mit meiner Leidenschaft für Textilien, sehr liebe.
      Mein Mann und ich gehen oft zu Jack Spade in der 400 Bleecker Street. Sie haben tolle, legere Herrenkleidung, wie z.B. Pullover mit Knöpfen, gestreifte Socken und fabelhafte Taschen. Nicht gerade günstig, aber dafür ist es ein wirklich schöner Laden.
      Entlang der Grand Street finden Sie noch mehr individuelle Geschäfte, die Kleider und diverse spannende und geheimnisvolle Dinge verkaufen. Häufig entdecke ich dort etwas Einzigartiges, beispielsweise einen Schal, der mich für meine nächste Kollektion inspiriert.
      50 Greene Street – der GUDRUN SJÖDÉN Konzeptladen ist natürlich ein Muss für alle Gudrun-Kundinnen. Hier haben wir einen Laden für alle Grün-Fans entworfen. Mit tempera-bemalten Wänden und herrlichen, großen Fenstern, die das Tageslicht hereinlassen. Sie werden sich Zuhause fühlen, wenn Sie von unserer schwedischen Ladenmanagerin Karin und ihren Kolleginnen begrüßt werden. Richten Sie viele Grüße aus Schweden aus und Sie werden ein kleines Geschenk von den Mitarbeiterinnen erhalten.
      Genießen Sie leckeres Essen, eine Kaffeepause und etwas Kultur
      Das LE PAIN QUOTIDIEN liegt gleich um die Ecke, linker Hand der 100 Grand Street, wenn Sie von Gudruns-Konzeptladen aus der Greene Street kommen. Es ist ein schönes, großes Café mit köstlichem Brot und schmackhaften Salaten – und es findet sich immer ein freier Tisch dort.
      Das CROSBY HOTEL, in der Crosby Street, ist ein Industriegebäude, das in ein originelles Hotel mit großen Fenstern und herrlich dekorierten Zimmern umgestaltet wurde. Im Erdgeschoss befindet sich ein Restaurant, das ich hin und wieder besuche. Dort kann man gut essen und ein wenig die anderen, oft außergewöhnlichen, Gäste beobachten.
      BALTHAZAR, 80 Spring Street, ist eine spektakuläre Brasserie, in der man französische Speisen bekommt. Es kann dort ein wenig laut zugehen, hat aber sehr viel Charme.
      CHELSEA HOTEL, in der 23 West Street, ist ein Stück Kultur. Wir waren hier bereits einige Male zu Gast. Das Hotel war zeitweise ein Appartementhotel, in dem viele bekannte Persönlichkeiten, wie Salvador Dali, Patty Smith und Bob Dylan gelebt und verkehrt haben. Schauen Sie sich mal in der Hotel-Lobby um und sehen Sie sich die Bilder an, die die Künstler im Tausch gegen eine Übernachtung im Hotel dort gelassen haben.
      Vom Chelsea Hotel aus geht man in westlicher Richtung entlang der 23 Street und gelangt so zum MEATPACKING DISTRICT mit all seinen Kunstgalerien. Von dort aus kommt man auch zu The High Line, einer der größten Touristenattraktionen New Yorks. The High Line ist eine alte Eisenbahnlinie, die zu einem langstreckten Park umgewandelt wird.
      FARMERS’S MARKET, am Union Square ist ein Ort, an dem Sie etwas vom neuen, grünen New York zu sehen bekommen. Hier können Sie Früchte , Gemüse oder ein Glas Honig kaufen oder Sie lassen sich zu einem Glas frisch gepresstem Fruchtsaft verführen. Alles ist lokal produziert und stammt aus der Gegend um New York.
      Das NEW MUSEUM OF CONTEMPORARY ART – ist ein Kunstmuseum in der Bowery Street und gehört zu meinen neuesten Entdeckungen. Hier finden Sie moderne Kunst verteilt auf mehrere Stockwerke mit einer richtig tollen Dachterrasse und einem phantastischen Blick über den Süden Manhattens. Natürlich gibt es auch ein nettes Café im Erdgeschoss.
      Von hier aus ist es nicht mehr weit zur BROOKLYN BRIDGE, einer Touristenattraktion, die leider ein wenig überlaufen ist. Neben der Hafenkante bis zur Südspitze Manhattens, verlaufen Rad- und Spazierwege. Sie können den ganze Strecke zum BATTERY PARK entlangflanieren und den Helikoptern und dem Bootsverkehr dort beobachten.
      Das NATIONAL MUSEUM OF THE AMERICAN INDIAN ist ein Ort, den ich auch ganz besonders interessant finde. Hier erfährt man alles über die Geschichte der Indianer. Zum Schluss noch ein Tip: Unternehmen Sie einen Ausflug mit der Fähre hinüber zu STATEN ISLAND. Das ist außerdem eine günstige Möglichkeit, die Freiheitsstatue aus der Nähe zu sehen.
      Willkommen in meinem SoHo und unserem Konzeptladen in der Greene Street!





      Reise Stockholm

      Streifzüge durch Söder in Stockholm


      Mein erster Tip, wenn ich aus meinem Fenster in der Bastugatan blicke, sind die kleinen pittoresken Häuser, die hier überall verstreut liegen. In Söder haben im Laufe der Jahrhunderte viele berühmte schwedische Künstler, Schriftsteller und Komponisten gelebt und gewirkt, und auch heute noch sind viele schwedische Prominente, insbesondere aus der Kultur- und Musikszene, hier zu Hause.
      Von der Bastugatan aus am Kattgränd steht ein kleines Schild; dort kommen Sie auf den Monteliusvägen, einen Spazierweg, der am Mariaberg entlang verläuft und eine phantastische Aussicht über den Riddarfjärden und unzählige Kirchtürme bietet. Von links gesehen: Högalidskyrkan, Riddarholmskyrkan, Storkyrkan, Tyska kyrkan, Katarina kyrka und viele weitere Kirchen. Außerdem ist das Stockholmer Rathaus zu erkennen.
      Am Ende des Monteliuswegs gehen Sie über den Blecktornsgränd wieder Richtung Stadt und kommen zum Mariatorget. Einst Treffpunkt für Ganoven und Banditen, ist der Mariatorget heute ein idyllischer Platz mit wunderschönen Blumenanlagen. An dem großen Blumenstand kann ich nur selten vorbeigehen. Das Kafé Rival gehört zu meinen Stammcafés. Im Rival habe ich oft geschäftliche Verabredungen, denn hier findet man immer einen ruhigen Tisch, an dem man sich ungestört unterhalten kann.
      In der Hornsgatan liegen viele nette Läden, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten (von Slussen aus gesehen): Blås och knåda (Kunsthandwerk), Lin och Fin (Einrichtung), Adéle (Einrichtung im Vintagestil). Kurz hinter dem Mariatorget liegen Afro Art (ein farbenfroher Laden, der von ein paar Kunsthochschulabsolventinnen betrieben wird) und die Wohltätigkeitsorganisation Stadsmissionen, wo ich manchmal einen eigenen Gudrun-Ständer aufstelle.
      Nach der Torsten Knutssonsgatan kommen Sie zum Bysistorget, einem weiteren schönen Platz mit Restaurants, Cafés und einem Buchladen. Hier liegt auch Jordi, mein Lieblingsladen für Künstlerbedarf.
      Wer einen ausgedehnten Spaziergang unternehmen möchte, geht hinunter zum Söder Mälarstrand, wo viele Fracht- und Segelschiffe liegen, und von dort aus über die Pålsundsbrücke auf die kleine Insel Långholmen. In dem zur Jugendherberge umgebauten ehemaligen Gefängnis können Sie auf Långholmen preiswert und originell übernachten. Man sieht die Strafgefangenen förmlich vor sich, die einst hier ihre Verbrechen sühnten. So stadtnah, aber dennoch ganz abgeschieden...
      Wer lieber auf Södermalm bleibt, nimmt sich die quirligen Straßenzüge um Hornstull vor, wo in vergangenen Zeiten große Armut herrschte. Von hier aus setzen Sie den Spaziergang am Ufer fort, das eine schöne Mischung aus kleinen Restaurants und Cafés bietet.
      Weiter geht es an hübschen kleinen Schrebergärten vorbei, dann über die Eisenbahnbrücke nach Årstaviken. Wenn Sie hinunter auf die Årsta-Inseln blicken, können Sie mit ein wenig Glück sogar eine Nachtigall singen hören oder einen Reiher erspähen. Hinter der Brücke kommen Sie nach ungefähr 30 Minuten zu unserem tollen Lagershop Lager på Lager.
      So finden Sie ihn am leichtesten: Nach der Brücke gehen Sie geradeaus weiter auf einer kleineren Straße mit einem roten, alten Haus und einem kleinen Wäldchen. Nach ein paar Hundert Metern biegen Sie links ab und kommen zu einer Kreuzung mit Ampeln. Quer über der Kreuzung sehen Sie ein großes Schild mit dem Text „Gudruns Lager på Lager“. Hier finden Sie ältere und neuere Kollektionen zu sehr günstigen Preisen und außerdem ein kleines Café. Wenn Sie einen Gruß von mir ausrichten, laden Ingrid und ihre Kolleginnen Sie zu einer Zimtschnecke und Kaffee ein. Viel Spaß!
      Eine weitere beliebte Gegend liegt zwischen Folkungagatan und Nytorget; hier haben sich viele junge Designer niedergelassen. Schauen Sie sich einfach in aller Ruhe um und lassen Sie sich von den vielen schönen Dingen inspirieren.
      Der Nytorget mit seinen Cafés und kleinen Läden rundet meinen Streifzug durch Södermalm ab. Ich habe viele Jahre am Vitabergspark gewohnt und jedesmal, wenn ich hier vorbeikomme, wird mir bewusst, wie unglaublich wohl ich mich in Söder fühle.
      Ich wünsche Ihnen eine schöne Zeit in Söder, wo ich Ihnen nun eine persönliche Auswahl aller meiner Lieblingsplätze vorgestellt habe und wo ich seit vielen Jahren zuhause bin.





      Reise OsloOslo

      HIER SIND MEINE BESTEN OSLO-TIPPS:

      Grunerlökka - Dieses ehemalige Arbeiterviertel hat sich in den letzten Jahren zu einem szenigen, lebhaften Stadtteil mit unzähligen Restaurants, Cafés und Läden entwickelt. Hier gibt es u.a. witzige Design-T-Shirts, ¬ Bio- und Secondhand-Läden. Im Sommer sitzen alle Leute draußen und aus den offenen Fenstern des Parktheaters ertönt oft Musik.
      Shopping

      Der Vintageladen Gatsbys Brukt og Antikt (Markveien 61) ist die reinste Goldgrube, allerdings sollten Sie etwas Zeit und Geduld mitbringen.
      Chillout - In der Markveien 55 liegt eine Kombination aus Reisebüro und Ausrüstungsladen. Hier kann man die Atmosphäre genießen und wunderbar von fernen Ländern träumen!

      Cafés und Restaurants

      Bei Godt bröd gibt es, wie es der Name schon sagt, gutes Brot aus ökologischen Zutaten. Kostenloses WiFi. Thorvald Meyers gate 49.
      Die weit und breit besten Kokoskugeln bekommt man bei Den lille kokosbolle-fabrikken. Thorvald Meyers gate 18.
      Grünerlökka grenzt an den Stadtteil VULKAN, der kürzlich umfassend renoviert wurde. Man fühlt sich an Berlin oder New York erinnert, vielleicht wegen der vielen fantasievollen Kunstwerke und Graffitis an den Häuserwänden...
      Hier, am Akersfluss, liegt auch der Oslo Matmarknad, wo man unter einem Dach hochwertige Lebensmittel und Delikatessen aller Art finden kann, oft aus regionalem Anbau.

      Was Sie in Oslo außerdem sehen müssen:

      Vigelandspark. Ein weitläufiger Park mit eindrucksvollen Skulpturen des Bildhauers Gustav Vigeland. Die glatten, gemeißelten Steinfiguren in der Mitte des Parks möchte man am liebsten anfassen – was durchaus erlaubt ist, denn die Nähe zu den Kunstwerken, die Berührung und Bewunderung der Formen macht das Kunsterlebnis aus. http://www.vigeland.museum.no
      Opernhaus. Der neue Stolz der Osloer, nur einen Steinwurf vom Hauptbahnhof entfernt, hat ein begehbares Dach. Von hier aus bietet sich eine imposante Aussicht über den Oslofjord, und im Sommer finden sogar manchmal Konzerte auf dem Dach statt. Eine geführte Tour durch die Oper kann ich sehr empfehlen, ebenso natürlich den Besuch einer Opernaufführung. http://www.operaen.no

      Und nicht zuletzt
      WILLKOMMEN im Gudrun-Laden in Markveien 51
      Ihre
      und alle meine Mitarbeiterinnen in Oslo Ihre





      Reise HelsinkiHelsinki
      MEINE BESTEN HELSINKI-TIPPS:

      FAHREN SIE MIT DER STRASSENBAHN LINIE 6, AUCH DESIGN- UND TAFELRUNDE GENANNT
      Die Straßenbahn Linie 6, die zwischen Sandviken und Arabiastranden verkehrt, ist perfekt für alle, die Kulinarik, Kultur und Design schätzen.

      Hier müssen Sie unbedingt aussteigen:
      Kunstmuseum Sinebrychoff – dieses Museum ist auf alteuropäische Kunst spezialisiert und hat eine bedeutende Sammlung von Miniaturgemälden sowie wertvollem Porzellan und Silber.
      Design District – in ganzes Viertel voller Design und Shopping!
      Botanischer Garten der Universität Helsinki – 1829 gegründet, wird dieser Park auch Kajsaniemis Oase genannt. Er gehört zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Helsinkis.
      Markthalle Hagnäs – ein Paradies für kulinarisch Interessierte! Außer Lebensmitteln finden Sie hier auch Spielzeug, Schmuck und viele andere Dinge. Die unzähligen gemütlichen Cafés laden ein zum Entspannen zwischendurch.

      WEITERE SEHENSWÜRDIGKEITEN:
      Kirche am Tempelplatz – in der Fredriksgatan im Herzen von Helsinki gelegen, ist diese Kirche von einer imposanten Bergwand umgeben. Mit ihrer außergewöhnlichen Architektur ist die 1969 erbaute Kirche eine der Hauptattraktionen von Helsinki. Den Kirchensaal krönt eine mit Kupferbändern drapierte Kuppel, die mit Balken aus armiertem Beton in der Bergwand verankert ist. Die Innenwände bestehen aus naturbelassenen Felsen und einer Wand aus gehauenen Steinen.
      Sveaborg – vom östlichen Kai des Salutorget ist diese Festung in 20 Fährminuten zu erreichen. Sie liegt an der Hafeneinfahrt von Helsinki und entstand in der Mitte des 18. Jahrhunderts während der schwedischen Herrschaft. Sveaborg ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Finnlands und steht auf der UNESCO-Welterbeliste.
      Kapelle in Kampen – von den Architekten Kimmo Lintula, Niko Sirola und Mikko Summane entworfen, gilt dieses Bauwerk als Beispiel innovativer Holzarchitektur. Es erregte bereits vor seiner Errichtung viel Aufsehen. Die Kapelle liegt im Zentrum in der Simonsgatan 7. Von hier aus sind Sie in ein paar Minuten in Gudruns grünem Laden in der Skillnadsgatan 19. Wenn Sie einen Gruß von Gudrun ausrichten, liegt ein kleines Geschenk für Sie bereit.
      NACHT DER KUNST AM 22. AUGUST 2013 – hier kann man mit überraschenden Begegnungen zwischen Mensch und Kunst rechnen. In dieser Nacht regiert die Kunst auf den Straßen von Helsinki, und der Gudrun-Laden ist bis 21 Uhr geöffnet

      RESTAURANTTIPPS
      Restaurant Karl Johan, Yrjögatan 21 – ein kleines, klassisches Restaurant mit ausgezeichnetem Service, liebevoll zubereiteten Speisen und gemütlicher Atmosphäre. Nur ein paar Minuten zu Fuß vom Gudrun-Laden entfernt.
      Restaurant Spis, Kaserngatan 26 – hier sind die Rohwaren garantiert tagesfrisch. Der Schwerpunkt der Speisekarte liegt auf vegetarischen Gerichten, es gibt aber auch Fisch und Fleisch.
      Restaurant Gaijin, Bulevarden 6 – dieses Restaurant entführt Sie auf eine kulinarische Reise nach Asien. Perfekte Lage, nur 350 m vom Gudrun-Laden entfernt.

      UNTERKÜNFTE IN HELSINKI
      Helsinki hat eine enorme Auswahl an Hotels aller Kategorien. Was ist Ihnen am liebsten, mitten in der City oder etwas abseits? Hier ein paar Vorschläge:
      Das Hotel Seurahuone - mit seiner praktischen, zentralen Lage, das im Jahr 1833 erbaut wurde.
      Das Scandic Paasi - mit seiner von farbstarken örtlichen Persönlichkeiten und Ereignissen inspirierten Inneneinrichtung.
      Das Sokos Hotel Aleksanteri - mit seiner günstigen Lage mitten im Design District

      Helsinki ist voller Charme und unbedingt eine Reise wert!
      Gudruns beste Reisetips
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      Sommer Ladentasche

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