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Es gibt so viele Möglichkeiten - fangen wir an!

Sie fragen sich, was Sie tun können, um die Umwelt zu schützen und zu schonen? Jeder von uns kann täglich eine Menge dafür tun, dass die Welt für unsere Kinder auch morgen noch bewohnbar ist. Hier einige Tips für den Alltag, die die Umwelt schützen.

Steigen Sie um auf Öko-Strom!

Aber Achtung: Lassen Sie sich kein X für ein U vormachen. Die herkömmlichen Stromerzeuger hängen sich oft ein grünes Mäntelchen um, mischen ihrem „Öko-Strom“ aber munter Atomstrom dazu, was der Verbraucher meist gar nicht merkt. Konventionell erzeugter Strom ist nur darum (manchmal) etwas billiger, weil er subventioniert und damit von uns allen finanziert wird. Reinen, unvermischten Öko-Strom gibt es derzeit nur von vier Anbietern: EWS, Lichtblick, Naturstrom und Greenpeace (www.atomausstieg-selber-machen.de).

Energie sparen!

In die Jahre gekommene Elektrogeräte sind meist Stromfresser und es rechnet sich bald, sie durch Energiesparer der Energie-Effizienz A oder A+ zu ersetzen. Und es schont die Umwelt (www.spargeraete.de, www.ecotopten.de).

Waschen Sie zu heiss?

Eine tolles Einsparpotenzial bietet der Temperaturschalter der Waschmaschine. Es gibt jetzt schon Waschmittel, die bei 15°C voll wirksam sind. In Australien wäscht man seit jeher kalt. Oftmals reicht auch Lüften statt Waschen. Sicher benutzen Sie schon phosphatfreie Waschmitttel oder die nachwachsenden Waschnüsse. Wussten Sie, dass Sie mit Soda, das unseren Großmüttern für viele Reinigungszwecke noch unverzichtbar war, sehr vielseitig, preiswert und umweltfreundlich waschen, putzen und Flecken entfernen können?

Radfahren!

In der Innenstadt ist das Fahrrad konkurrenzlos schnell und unkompliziert. Kennen Sie die Schönheiten Ihrer Gegend wirklich? Sie lassen sich gut per Fahrrad kennenlernen. Wem das zu anstrengend ist: Elektrofahrräder werden immer besser und auch optisch attraktiver. Gudrun Sjödén-Kundinnen können im Konzeptladen Stuttgart und im Outlet Zirndorf kostenlos ein Fahrrad ausleihen und hoch zu Ross die Gegend erkunden.

Ausgediente Brillen - wohin damit?

Wenn sich bei Ihnen ausrangierte Brillen angesammelt haben, die Sie gern loswerden möchten, spenden Sie sie doch! In Afrika beispielsweise stellt nämlich eine Brille den Gegenwert von 8 Monatslöhnen dar und auf 1 Million Menschen kommt nur ein Augenarzt (www.brillensammelaktion.de).

Batterien umweltgerecht entsorgen - warum die Mühe?

Die Mühe lohnt, wenn man weiss, dass das Quecksilber einer einzigen Knopfzelle 800.000 Liter Wasser vergiftet. Das ist immerhin der Jahresbedarf eines 1000-Einwohner-Ortes.

Fernreisen?

Ein Flug nach Teneriffa zum Beispiel ist etwa so umweltschädlich wie ein ganzes Jahr Autofahren. Wenn es denn ein Flug sein muss, spenden Sie Ihre Meilen vielleicht einer Hilfsorganisation wie zum Beispiel bei www.miles-and-more.com/milestohelp. Oder Sie zahlen einen bestimmten Betrag zum Ausgleich der verursachten Abgase wie zum beispiel bei www.atmosfair.de. Die beste Ökobilanz hat jedenfalls immer noch der Reisebus und nette Gesellschaft gibt es vielleicht noch gratis dazu.

Aufforsten beim Einkaufen

Ganz ohne Mehrkosten für Sie wird Ihr online-Einkauf mit einer Provision honoriert, mit der die Aufforstung zerstörter Regenwälder z.B. in Panama finanziert wird. www.co2ol.de.

Schnittblumen

Schnittblumen aus dem Ausland sind oft stark gespritzt. Saubere Blumen aus fairem Handel sind bei www.fairflowers.de und mittlerweile bei vielen Discountern zu haben.

Beschichtete Pfannen? Nein Danke!

Schon der Herstellungsprozess ist umweltschädlich und der Gebrauch sogar äußerst giftig, weil sich die Beschichtung im Laufe der Zeit ablöst und Dioxin freisetzt. Mhmm, lecker?!?
Es gibt so viele Möglichkeiten - fangen wir an!
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Fairtrade Schuhe

Fairtrade Schuhe
Feminine, weiche Stoffschuhe sind seit jeher fester Bestandteil meiner Kollektionen. Hübsch anzusehen, einfach und natürlich. Vor einiger Zeit kamen wir in Kontakt mit einem Hersteller, welcher Stoffschuhe unter Fairtrade-Bedingungen fertigt. Das hat den Ausschlag gegeben, dort unsere hübschen, geblümten Schuhe anfertigen zu lassen. Auch unsere eigene Sohle aus Naturgummi konnten wir dort beziehen. WOW!
Fairtrade Schuhe
Bedruckte Stoffschuhe mit vielen inneren Werten
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Viele kleine Schritte führen in eine schönere, grünere Welt!

...gehen wir doch diese Schritte!

Schließlich haben wir ja die Erde von den nächsten Generationen nur geliehen! Seien Sie ein Teil der Lösung, nicht des Umweltproblems.
Seien Sie in Ihrem Tun ein Vorbild, besonders auch der Jugend gegenüber, die die Erde auch morgen noch bewohnen möchte.

Wir möchten Ihnen Anregungen für ein grünes Bewusstsein und umweltgerechtes Handeln im Alltag geben, mit ökologisch sinnvollen Tipps zum Umweltschutz, die Sie vielleicht noch nicht kennen. Wir möchten Ihnen aber auch zeigen, wie Umweltschutz im Unternehmen von Gudrun Sjödén aussieht.

Es sind eben viele kleine Maßnahmen zum Umweltschutz, die uns zu einer schöneren, grüneren Welt führen. Gehen wir diese Schritte, denn noch ist es nicht zu spät! Ein paar Ausschnitte aus Gudruns grünem Heftchen können Sie gleich hier auf unserer Website lesen!
Viele kleine Schritte führen in eine schönere, grünere Welt!
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Unser Engagement für die Umwelt

Unsere Mission

Wir übernehmen Verantwortung für die Umwelt.

Unser gemeinsames Ziel: nachhaltiges Design.
Nachhaltiges Design bedeutet für uns:

- Wir wählen hochwertige Materialien für unsere Produkte
- Wir achten auf zeitlose, funktionale Designs
- Wir streben nach Nachhaltigkeit in allen Unternehmungsbereichen
- Wir wollen mit gutem Beispiel vorangehen
- Wir halten, was wir versprechen
- Wir sind überzeugt, dass viele kleine Schritte Großes bewirken können

Unser Engagement für die Umwelt
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Langlebiges Design - die Kunst sich umweltgerecht zu kleiden

Design mit langer Gültigkeit ist, davon bin ich überzeugt, ein ganz wichtiger Beitrag zu einer schöneren, grüneren Welt. Mode mit langer Lebensdauer reduziert ja den Rohstoffverbrauch und das Abfallaufkommen langfristig, garantiert Nachhaltigkeit und ist darum ein großer Schritt in Richtung Naturschutz! Wir beginnen jetzt damit, auch Mode aus Recyclingmaterial in den Kollektionen vorzustellen, also beispielsweise unbenutzte Wolle aus Materialüberhängen. Denn am umweltfreundlichsten ist, was schon da ist!

Mode, auf die wir stolz sind!

Designer-Mode von Gudrun Sjödén wird für anspruchsvolle, eigenwillige Frauen entworfen: Individualistinnen, die sich ihren Stil ungern von ständig wechselnden Modetrends diktieren lassen. Diese Frauen erwarten Mode, die ihre Persönlichkeit zum Ausdruck bringt, lange Freude macht und einen Beitrag zum Umweltschutz liefert. Mode von Gudrun Sjödén erfüllt diese Anforderungen und unsere Öko-Baumwolle ist außerdem noch biologisch abbaubar.

Gut für Körper und Seele: Umweltfreundliche Materialen

Für ein einziges T-Shirt aus konventionell hergestellter Baumwolle entstehen laut Öko-Institut Darmstadt etwa 32,3 kg CO2, während es bei Öko-Baumwolle nur 6,5 kg sind. Beim konventionellen Baumwollanbau werden die Fünftel aller Pestizide und knapp 10% der weltweit verwendeten Insektizide verbraucht, gar nicht zu reden von den unabsehbar riskanten genmanipulierten Pflanzen, von klimaschädlichem Kunstdünger und dem geradezu wahnwitzigen Wasserverbrauch in Ländern mit ohnehin chronischer Wasserknappheit. Im Schnitt werden 20.000 Liter Wasser für ein einziges Kilo konventioneller Baumwolle verbraucht. Die für Gudrun Sjödén im griechischen Beothea angebaute Öko-Baumwolle dagegen ist nicht genmanipuliert, wird nicht künstlich gedüngt, sondern in Fruchtfolge mit Hafer und Erbsen angebaut und nur abends bewässert, um die Verdunstung möglichst geringzuhalten.
Langlebiges Design - die Kunst sich umweltgerecht zu kleiden
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Sonstige umweltstrategische Fragen

Ein Vorbild für andere zu sein, ist Teil unserer Firmenphilosophie und prägte schon immer meine Unternehmensführung.

Bei mehreren Umfragen, u. a. in der schwedischen Zeitschrift „Market“, wurden wir zum glaubwürdigsten Unternehmen der Modebranche gewählt. Das freut uns sehr! Unser Prinzip ist es, solche Bestätigungen unseres Schaffens nicht als Marketinginstrument einzusetzen. Wir ziehen TATKRAFT jedem noch so schön formulierten Dokument vor.

Transporte

Unsere in Fernost gefertigten Produkte werden weitestmöglich per Schiff transportiert. Leider konnten wir unsere Umweltziele in Sachen Fracht bisher nicht erfüllen, denn wir haben mit langen Durchlaufzeiten für unsere aufwändigeren Produkte zu kämpfen. Im letzten Jahr haben wir die Arbeit an unserer Kollektion sowie den Probeversand an unsere Kundinnen vorverlegt, um auf diese Weise möglichst viel Ware per Schiff zu transportieren.
Sollte es uns nicht gelingen, die Durchlaufzeiten mit der Schiffsfracht zu vereinbaren, werden wir verstärkt in Europa fertigen, z. B. in Griechenland.

Produktverpackung

Sicherlich haben Sie bereits festgestellt, dass wir schon seit geraumer Zeit weitestgehend auf Plastikbeutel für unsere Produkte verzichten.

Printmaterialien

In den 80er-Jahren beschlossen wir, unsere Printmaterialien fortan nur noch auf umweltfreundlichem, chorfreiem Papier zu drucken, und seit ein paar Jahren nutzen wir hierfür ausschließlich FSC-zertifiziertes Papier. Es ist zwar etwas teurer, doch das ist es uns wert.
Gleichzeitig wollen wir unsere Kundinnen dazu bewegen, elektronisch mit uns zu kommunizieren statt auf Papier. Inzwischen versenden wir kleinere Druckschriften nur noch an Kundinnen ohne E-Mailadresse. Kein Papier = keine Umweltbelastung!

Einkaufstaschen

Unsere beliebten Einkaufstaschen aus Stoff verwenden wir bereits seit vielen Jahren. Die Beutel sind ein schönes Werbemittel für unser Unternehmen und werden seit einiger Zeit aus ökologischer Baumwolle gefertigt.

Flug, Bahn oder Telefonkonferenz?

Für Dienstreisen innerhalb des Landes nutzen wir meist die Bahn – meiner Ansicht nach eine höchst angenehme Art der Fortbewegung.
Für Reisen in Fertigungsländer verwenden wir natürlich das Flugzeug, da es hierfür zugegebenermaßen keine sinnvolle Alternative gibt. Auch für meine Mitarbeiter gilt: Lieber einmal etwas länger verreisen, als mehrere kürzere Trips im Jahr zu unternehmen.
In unseren Katalogen nehmen wir viele Gudrun-Kundinnen mit auf Reisen, und diese Ausflüge in die Phantasie sind glücklicherweise absolut umweltfreundlich!
Innerhalb des Unternehmens haben sich inzwischen Telefonkonferenzen als perfektes Mittel zur Kommunikation durchgesetzt. Einfach toll und hocheffizient!
Für viele Mitarbeiter ist es eine Selbstverständlichkeit, zur Arbeit zu laufen oder das Rad zu nehmen.


Abfalltrennung und Energieverbrauch

Abfalltrennung wird bei uns groß geschrieben. Auch unsere Lagermitarbeiter setzen dabei ein Zeichen für die Umwelt. Das gesamte Verpackungsmaterial wird getrennt in hocheffektiven Pressen entsorgt und weitestgehend wiederverwertet.
Wir nutzen weitestgehend Ökostrom und setzen alles daran, unsere Vermieter von unserer zu Philosophie überzeugen. Das ist beileibe nicht immer einfach!

Materialverbrauch bei der täglichen Arbeit

Hier gibt es immer Möglichkeiten zur Verbesserung und Einflussnahme. Wir drucken unnötig viel aus, denn die meisten Informationen könnten wir bequem am Bildschirm ablesen.

GUDRUNS GRÜNE LÄDEN

Unsere Laden-Richtlinien besagen, so umsichtig wie möglich zu renovieren und keine kostspieligen Eingriffe vorzunehmen. Diese sind weder im Hinblick auf die Umwelt noch aus finanzieller Sicht zu rechtfertigen. Phantasie und Wiederverwertung sind hier die Schlüsselworte. Im Prinzip gilt Folgendes:
• Funktionstüchtige Komponenten der alten Einrichtung werden behalten.
• Schöne alte Möbel, die mit Farbe und künstlerischem Touch aufgepeppt werden, sind in höchstem Maße umweltfreundlich.
• Die Wände werden mit Eitempera gestrichen – so schön und so nachhaltig!
Sonstige umweltstrategische Fragen
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Umweltschutz fängt im Kleinen an

...und das heißt im Unternehmen von Gudrun Sjödén Kataloge und viele der Drucksachen auf umweltfreundlichem Papier und möglichst bei umweltzertifizierten Druckereien drucken zu lassen. Papier und Papierabfälle werden in einem Presscontainer zu Ballen gepresst, aufbereitet, recycelt und zu Gudrun Sjödén-Versandkartons weiterverarbeitet, denn die bestehen nur aus Recycling-Papier.Die GoGreen-Logos der Deutschen Post, die Sie auf den Katalogen sehen, stehen für klimaneutralen Versand und aktiven Klimaschutz durch Emissionsausgleich.

Müll überhaupt zu vermeiden ist immer noch die beste Idee. Darum haben wir, wo immer möglich, Plastikumverpackungen, die bei uns aus umweltfreundlicher PE-Folie bestehen, durch Papierbanderolen und die Einkaufstüten in den Läden durch Stofftaschen ersetzt, die bei Ihnen, liebe Kundinnen, sehr beliebt sind. Leinen und Seide sind umweltfreundlich herzustellen und darum in allen Gudrun-Kollektionen vertreten. Schuhe verpacken wir schon seit vielen Jahren in hübsche Stoffbeutel, die sich von Ihnen prima weiterverwenden lassen, z.B. als Schuhbeutel im Koffer. Ganz nebenbei sparen Sie sich das Entsorgen von Schuhkartons und wir viel Platz beim Transport. Klar auch, dass wir, wo immer möglich, ungebleichtes Textilmaterial verwenden. Wenn schon Bleiche, dann mit Peroxid statt Chlor. Unsere Stoffe lassen wir mechanisch vorschrumpfen, damit sie später möglichst wenig einlaufen.

Schon heute ersetzen wir die klimaschädliche LKW- und Luftfracht zu 53% durch Schiffstransporte, die leider etwas länger dauern. Trotzdem eine gute Entscheidung für die Umwelt, auch wenn Sie vielleicht ein wenig länger auf Ihre Lieblingsmode warten müssen, oder? Dienstreisen erledigen wir möglichst mit dem Zug und vieles lässt sich ja auch per Telefonkonferenz und Skype erledigen. In Schweden nutzen wir umweltfreundliche Taxis. Aber auch Katalogreisen haben weiterhin ihre Berechtigung, weil persönliche Kontakte oft Fortschritt und Problemlösungen mit sich bringen.

Wir folgen auch nicht dem Trend, Ladeneinrichtungen unbesehen und in kurzen Abständen herauszureißen und auf den Müll zu werfen. Lieber renovieren wir beispielsweise durch einen neuen Anstrich mit umweltfreundlichen Eier-Öl-Temperafarben.

Umweltschutz fängt im Kleinen an
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Der Verhaltenskodex und unsere Zulieferer

2001 führten wir einen Verhaltenskodex (Code of Conduct) für unsere Zulieferer ein. Wir sind überzeugt, dass langfristige Kontakte mit Zulieferern die beste Garantie sind, um für uns wichtige Fragen weiterzuentwickeln. Mit 80 % unserer rund 30 Zulieferer arbeiten wir bereits seit mehr als 10 Jahren zusammen, und bei solchen Geschäftsbeziehungen sind kurzfristige Beschlüsse und Maßnahmen seitens der Zulieferer einfach nicht akzeptabel und nicht möglich. Die Zulieferer müssen vielmehr versuchen, unsere Anforderungen an sie hinsichtlich der UN-Menschenrechtscharta und den Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation zu erfüllen.

Zu den einzuhaltenden Vorgaben unseres Kodex gehören:

Arbeitsrechtliche Entschädigungen, Gehälter, Überstundenvergütungen
Arbeitszeiten
Vereinigungsfreiheit
Diskriminierungsverbot
Gesundheit und Sicherheit
Verbot von Kinderarbeit
Bestrafungsverbot
Umwelt- und Sicherheitsfragen (z. B. Chemikalien)
Berichtssystem der Unternehmensleitung

Bei der Wahl unserer Zulieferer achten wir u. a. darauf, dass sie die hohe Qualität sicherstellen, die wir für unsere Produkte voraussetzen. Unsere Zulieferer müssen selbst kompliziertere Fertigungstechniken gewährleisten können und qualifizierte, kompetente Mitarbeiter beschäftigen. Daher ist Kinderarbeit von vorneherein ausgeschlossen.

Seit 2007 führt die Organisation BSCI (Buisness Social Compliance Initiative) in unserem Auftrag kontinuierliche Kontrollen durch und prüft, inwieweit unsere Zulieferer den Verhaltenskodex einhalten. Durch die Mitgliedschaft in der Organisation erweitern wir als Unternehmen unser Know-how und sind Teil eines Netzwerks, das sich mit diesen komplexen Themen befasst. Regelmäßige Meetings und Seminare gewährleisten den Informationsfluss und versetzen uns in die Lage, in humanitären, umweltrelevanten und arbeitsrechtlichen Fragen Einfluss zu nehmen. Mindestens 70 % unserer Produktion erfolgen in Schwellenländern (China und Indien) und werden nun von der BSCI geprüft. Mehr Infos finden Sie auf der Homepage www.bsci-eu.org.
Der Verhaltenskodex und unsere Zulieferer
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Über die Produkte

Mode

Das textile Ausgangsmaterial ist das Medium meiner Kreativität. Die großzügigen Geschenke der Natur wie Baumwolle, Wolle, Flachs und Seide entdeckte der Mensch im Laufe seiner langen Geschichte als Rohstoff für seine Kleidung.

Er lernte, die langen Flachsfasern zu Garn zu spinnen. Im fernen China sahen die Menschen, dass der winzige Seidenwurm in seinen Kokons schimmernde Fäden spinnt, die Hunderte von Metern lang sind und sich zu feinen Stoffen verarbeiten lassen.
Heutzutage stellen wir auch Textilien mit Hilfe von Holzfasern her, wie Viskose, und Kunstfasern aus Erdöl.
Zum Glück wird ein großer Teil der Textilien jetzt schon recycelt!
Ich persönlich ziehe nach wie vor die nachwachsenden Materialien der Natur vor, die für mich ein Teil des ökologisch-nachhaltigen Denkens sind.
Für mich geht es beim Entwerfen von Mode darum, sozusagen Farbe und Form rund um eine Persönlichkeit zu komponieren. Aber Kleidung muss natürlich auch praktisch sein, bequem, wärmend oder kühlend je nachdem und natürlich pflegeleicht.
Ein Kleidungsstück ist kein isoliertes Objekt, sondern spiegelt immer auch seine Zeit, seine kulturelle Tradition und die Persönlichkeiten der Trägerin und des Designers wider.
Meine Mode soll also nicht nur die Persönlichkeit der Trägerin und ihren sozialen Status unterstreichen, sondern auch die Menschen ihrer Umgebung in positiver Weise auf sich aufmerksam machen.

Heimtextilien

"Ich möchte, dass sich nicht nur in meiner Kleidung, sondern auch in meinem Zuhause die wunderschöne nordische Natur widerspiegelt, dazu die kühle und dennoch kräftige Farbskala der schwedischen Folklorekultur und die Inspirationen aus aller Welt", erklärt Gudrun Sjödén.
In den Heimtextilien-Kollektionen finden sich sowohl ruhige, harmonische Streifenmuster für das Schlafzimmer, als auch Farbtupfer für das Bad, dazu praktische und verschleißfeste Textilien für die Küche und großgemusterte, bestickte Handwebteppiche und Gardinen.
Die vielen, ungewöhnlich schönen Dinge können Sie im Versand und im Webshop kaufen; anschauen und anfassen auch in den Gudrun Sjödén Konzeptläden in Berlin, Frankfurt, Hamburg, Köln, München, Nürnberg, Stuttgart und im Outlet Zirndorf.
Schauen Sie doch selbst mal vorbei und lassen Sie sich von einem stimmigen Konzept aus Formen und Farben überraschen.

Über die Produkte
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9 Beispiele meiner Umweltphilosophie

„All dies ist ein Teil des großen Ganzen und der Vorstellung, wie ich selbst leben und erlebt werden möchte…“

1. Design mit langer Lebensdauer.

Formschöne und funktionale Produkte, die man verwendet, bis sie ausgedient haben, sind meiner Überzeugung nach der erste Schritt zu einem sparsameren Umgang mit den Ressourcen unserer Erde.

2. Pflegen Sie Ihre Kleidungsstücke.

Tragen Sie auch ältere Modelle mit Stolz! Waschen Sie sie nicht zu oft, verwenden Sie umweltfreundliche Waschmittel und verkaufen oder verschenken Sie Teile, die Sie nicht mehr mögen.

3. Langfristige Herstellerbeziehungen.

Unser Verhaltenskodex beschreibt, welche Anforderungen wir an eine umweltgerechte und ethisch korrekte Produktion stellen. Mit diesem Dokument wollten wir unsere Zulieferer informieren und langfristig auf sie Einfluss nehmen.

4. Sparsamer Umgang mit Ressourcen.

Unsere Homepage wird kontinuierlich weiterentwickelt. Auf dieser phantastischen Webseite können Sie nicht nur mühelos unsere Mode bestellen, sondern sich auch über die neuesten Aktionen informieren – ganz papierlos. Unsere schönen Einkaufstaschen aus Stoff lassen sich wieder und wieder verwenden. Dass unsere Schuhe in Stoffbeutel verpackt werden, reduziert die Fracht und spart Karton! Für unsere Printmaterialien verwenden wir ausschließlich chlorfreies, ungestrichenes und holzhaltiges Papier.

5. Wiederverwertung lohnt sich.

Bei einem Unternehmen mit 150 Mitarbeitern wird einiges an Material verbraucht. Hier im Büro ist Recycling das A und O, und ich möchte alle dazu inspirieren, es uns zu Hause gleichzutun.

6. Umweltbewusste Produktion fördern.

Unseren Öko-Trikot gibt es bereits seit vielen Jahren. Wir arbeiten intensiv daran, unsere Kollektion verstärkt umweltgerecht zu fertigen und immer mehr Rohstoffe aus biologischem Anbau zu beziehen.

7. Unsere Umweltkennzeichnung.

Mit unserem Kennzeichnungssystem (ein, zwei und drei Blätter) lässt sich mühelos die richtige Entscheidung für die Umwelt treffen. EINE GUTE ENTSCHEIDUNG FÜR DIE UMWELT ist unser Motto.

8. Unterstützenswerte Projekte.

Wir helfen anderen Organisationen und unterstützen sie bei ihrem Engagement in Sachen Ausbildung, Aufklärung und Umweltarbeit.

9. Die Gudrun-Philosophie.

Ich möchte andere dazu inspirieren, das Richtige zu tun und ein Vorbild zu sein. „Wir sind uns bewusst, dass das, was wir tun, nur ein Tropfen im Ozean ist. Aber gäbe es diesen Tropfen nicht, würde er im Ozean fehlen“, sagte einst Mutter Teresa.

9 Beispiele meiner Umweltphilosophie
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Wir helfen mit, unsere Wälder zu retten!

Wir helfen mit, unsere Wälder zu retten!

Was gibt es Schöneres, als durch üppige, grüne Wälder zu wandern? Wie Sie wissen, finde ich viel Inspiration in der Natur mit ihrem Vogelgezwitscher, ihren nach Tau duftenden Bäumen und plätschernden Bächen. Winzige Knospen und Triebe sind ein wunderbar beruhigender Anblick, der den Frühling ankündigt, wenn überall üppiges Grün zu sehen ist!

Die Erhaltung unserer schönen Wälder liegt mir sehr am Herzen. Ich habe daher beschlossen, im Jahr 2015 das Projekt „2020 – Schweden, ein Land der lebendigen Wälder“ der schwedischen Gesellschaft für Naturschutz zu unterstützen.


Näheres zu dem Projekt erfahren Sie hier. (Diese Informationen stammen von der schwedischen Gesellschaft für Naturschutz).

2020 – Schweden, ein Land der lebendigen Wälder
Wir brauchen gesunde, blühende Wälder sowie Bäume für Holz, Zellstoff und Kraftstoff. Außerdem brauchen wir Wälder zur Erholung, Entspannung, um Baumhäuser zu bauen, Pilze zu sammeln und um glücklich zu sein und neue Kraft zu tanken. Alle Kinder sollten einen Wald in der Nähe haben, den sie zu Fuß erreichen können und in dem sie spielen können, da dies ihre Gesundheit, Lernfähigkeit und körperliche Aktivität positiv beeinflusst. Zudem wollen wir, dass es genügend Wälder gibt für seltene Bockkäfer, Pfifferlinge und Auerhühner. Natürliche Lebensräume, in denen Wildtiere gedeihen können.
Die schwedische Gesellschaft für Naturschutz will dafür sorgen, dass etwa ein Fünftel der produktiven Waldfläche in Schweden langfristig geschützt wird, und das transparent und qualitätsgesichert. Dies steht im Einklang mit den Ergebnissen und Empfehlungen der Naturschutzforschung, um das Fortbestehen unserer Waldbewohner zu gewährleisten.


Ein guter Grund für uns zu helfen! Möchte Ihr Unternehmen das auch?
www.naturskyddsforeningen.se/foretag

Als Einzelperson können Sie die Arbeit der schwedischen Gesellschaft für Naturschutz durch eine Mitgliedschaft unterstützen: www.naturskyddsforeningen.se/medlem

Mehr Informationen über unsere Wälder finden Sie hier:

http://www.naturskyddsforeningen.se/vad-vi-gor/skog


Wir helfen mit, unsere Wälder zu retten!
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Umweltsymbole von Gudrun Sjödén



GUDRUNS GUTER LEITFADEN
Das Umweltzeichen von Gudrun Sjödén
Alle umweltfreundlichen Kleidungsstücke sind nun mit folgenden Symbolen gekennzeichnet – wir nennen dies Gudruns guten Leitfaden:

GUDRUNS GUTE FASERN
Das Produkt ist ganz ohne oder teilweise aus einem Material gearbeitet, das im Sinne der Nachhaltigkeit angebaut und hergestellt wird. Als umweltfreundlich klassifizieren wir Fasern aus biologischem Anbau, Recyclingfasern, natürlich geröstetes Leinen, Lyocell Tencel, Lenzing Modal, Seide, Alpaka, pflanzlich gegerbtes und gefärbtes Leder sowie Holz und Gummi. Wir stellen hohe Anforderungen an die   Transparenz und überprüfen Herstellerzertifikate.

GUDRUNS GUTE PRODUKTION
Das Produkt wurde ganz oder größtenteils in kontrollierten Fabriken gefertigt, die im Sinne der Umwelt und Gesundheit bestmögliche Verfahren anwenden. Wir stellen hohe Anforderungen daran, dass die wichtigsten Produktionsabläufe zertifiziert sind, in einigen Fällen der gesamte Weg bis zur Näherei. Wir akzeptieren GOTS, Fairtrade und STeP by OEKO-TEX.

GUDRUNS GUTE TAT
Durch den Verkauf des Produkts wird eine wohltätige Organisation unterstützt.


Gudruns neue Umweltsymbole lösen ab dem Jahr 2017 die alten Umweltsymbole ab. Bei Artikeln, die vor der Umstellung entsprechend mit den alten Umweltsymbolen klassifiziert wurden, gelten die bisher verwendeten Umweltangaben:

Umweltsymbole
Die Natur und langlebiges Design sind Gudrun Sjödén schon immer sehr wichtig gewesen. Im Laufe der Jahrzehnte hat sich das Umweltdenken gewandelt und war mal aus der Mode und dann wieder ganz aktuell.

Die Ambition Ökologisches anzubieten, gibt es bei Gudrun Sjödén schon sehr lange, doch war die Umsetzung nicht immer einfach und in den 1980er Jahren sogar fast unmöglich. Dann, Anfang der 1990er, brachten wir unsere erste Öko-Kollektion heraus und heute ist Öko eine Selbstverständlichkeit. In den vielen Jahren seither konnten wir viel Erfahrung und Wissen über Ökologie und Produktionsprozesse sammeln. Die Wege sind nun geebnet und an Inspiration und gutem Wille hat es uns noch nie gefehlt! Wir sind überzeugt, dass viele kleine Schritte zu großen Ergebnissen führen und arbeiten ständig daran, den Anteil von Öko-Baumwolle in unseren Kollektionen zu erhöhen.

Damit Sie sich im unübersehbaren Dschungel der Umweltlabel leichter zurechtfinden, haben wir uns für eigene Umweltschutz-Symbole entschieden, die Sie an den umweltfreundlichen Kleidungsstücken und in den Produktbeschreibungen im Katalog finden.


DREI BLÄTTER vergeben wir an unsere Produkte, deren Fertigungskette in allen Stufen zertifiziert ist. Das gesamte Herstellungsverfahren umfasst die folgenden Schritte: Anbau, Spinnerei, Verstricken/Weben, Färben/Bedrucken, Zuschneiden und Nähen. Alle Herstellungsschritte sind gemäß GOTS und/oder Fairtrade zertifiziert und durch internationale unabhängige Kontrollorgane geprüft. Unsere Stoffschuhe werden in Pakistan nach dem Prinzip des fairen Handels (Fairtrade) gefertigt, die ökologisch angebaute Baumwolle stammt von Fairtrade-zertifizierten Bauern in Indien, der Naturgummi für die Sohle kommt von FSC-zertifizierten Plantagen in Sri Lanka. Für das Einfärbe- und Druckverfahren gilt der GOTS-Standard.

ZWEI BLÄTTER vergeben wir an unsere Produkte, die zu mehr als 2/3 aus Öko-Baumwolle oder recycelten Fasern bestehen. Einige unserer Regeneratfasern sind ebenfalls so umweltfreundlich, dass sie zwei Blätter tragen – darunter Lenzing Modal® und TENCEL® Lyocell. Beispiele für Materialien oder Materialmischungen mit zwei Blättern sind:
-Produkte aus 50% Öko-Baumwolle / 50% Lenzing Modal®
-Produkte aus 100% TENCEL® Lyocell

EIN BLATT vergeben wir an all unsere übrigen umweltfreundlichen Materialien:
-Produkte mit einem Anteil von mindestens 2/3 Lyocell, Modal, Leinen, Seide, Wolle, vegetabil gegerbtes Leder, Jute, Kokos oder Hanf
-Podukte aus z. B. 50% Öko-Baumwolle / 50% Modal

Ohne Blätter

Dies sind Modelle aus konventioneller Baumwolle, nichtzertifiziertem Modal oder auch Modelle aus beispielsweise 50% konventioneller Baumwolle und 50% zertifiziertem oder nichtzertifiziertem Modal oder andere Fasern.


Entscheiden Sie sich für die Umwelt

Wählen Sie langlebiges und funktionelles Design, entscheiden Sie sich für Textilien mit Umweltlabel, kaufen Sie Kleidung in Farben, die sie mit vorhandenen kombinieren können, kaufen und verkaufen Sie Second Hand und verringern Sie möglichst Ihren Textilverbrauch. Waschen Sie Ihre Kleidung weniger häufig, wählen sie umweltfreundliche Waschmittel, beispielsweise Waschnüsse und waschen Sie bei niedrigen Temperaturen; meist reichen 40°C aus.Trocknen Sie Ihre Wäsche an der frischen Luft statt im Trockner: Entfernen Sie Flecken, statt das ganze Kleidungsstück zu waschen. Verzichten Sie auf Weichspüler und lassen Sie Ihre Kleidung und Schuhe reparieren.

Pro Kopf und Jahr werden etwa 200 kg Wäsche und 50.000 Tonnen Waschmittel verbraucht; die Hälfte davon überflüssigerweise.

Ökologischer Anbau

Baumwolle wird ohne chemischen, anorganischen Dünger, ohne Pestizide, Fungizide und ohne gentechnisch modifizierte Organismen angebaut.

Zertifiziert oder geprüft

Textilien, die anhand bestimmter Standards oder Bestimmungen hergestellt und deren Einhaltung geprüft und zertifiziert wurden werden als zertifiziert oder geprüft bezeichnet. Die Zertifizierungen unserer Produkte werden von führenden Agenturen, wie Control Union oder IMO nach GOTS-Standard vorgenommen.

GOTS – Global Organic Textile Standard

Der GOTS ist ein Standard, der von der International Working Group erarbeitet wurde. Diese besteht aus vier Organisationen mit gutem Ruf, wie die OTA (USA), IVN (Deutschland), der Soil Association (Großbritannien) und JOCA (Japan), die mit anderen internationalen Organisationen und Experten für ökologischen Landbau und umwelt- und sozialverträgliche Textilherstellung zusammenarbeiten. Die Standards gelten hierbei für Rohmaterial, Spinnen und Weben, Bleichen, Vor- und Nachbehandlung, zugelassene und verbotene Chemikalien, Abwasser, Abwasserreinigung, Vorgaben für Knöpfe, Reißverschlüsse und Schulterpolster, Verpackung und Transport, Qualitätsparameter, Chemikalien im Finishing und auch Arbeitsbedingungen.

Control Union

Die Control Union ist eine Zertifizierungsagentur, früher auch als Skal International bekannt und heute Teil von Control Union. Dieser internationale Konzern hat sich auf unabhängige Zertifizierungen und Transportinspektionen spezialisiert.

IMO

Das Institut für Markttechnologie ist eine internationale Inspektions- und Zertifizierungsagentur, die 1990 in der Schweiz gegründet wurde. Sie ist eine der führenden und bekanntesten Agenturen für Inspektion, Zertifizierung und Qualitätssicherung umweltfreundlicher Produkte. Ihre weltweiten Aktivitäten werden akkreditiert von Swiss Accreditation Service (SAS) nach EN 45011 (ISO 65), dem internationalen Zertifizierungsstandard. IMO erstellt Zertifizierungen für ökologische Produkte nach den EU-Richtlinien (EC) Nr. 834/2007 und 889/2008 und wird auch von der USDA für ökologische Zertifizierungen nach dem American National Organic Program (NOP) akkreditiert. Seit kurzem wurde es von der MAFF reakkreditiert und erstellt Zertifizierungen für den japanischen Markt nach dem Japanese Agricultural Standard (JAS). IMO ist seit mehr als 20 Jahren auf dem Gebiet ökologischer Zertifizierungen aktiv, ist aber auch Überwachungsexperte auf den Gebieten Natürliche Textilien, Nachhaltige Forstwirtschaft und Soziale Verantwortung.

Energie- und Wasserverbrauch bei der Textilproduktion

Maximaler Wasserverbrauch per kg:
Baumwolle 10.000 – 17.000 L
Viskose 750 L
Acryl 350 L
Wolle 200 L
Polyester 0 L

Maximaler Energieverbrauch per kg:
Acrylic etwa 100 Megajoule
Polyester 100 Megajoule
Viskose 80 Megajoule
Baumwolle 70 Megajoule
Wolle 9 Megajoule
Umweltsymbole von Gudrun Sjödén